Ersatzteile für LGB Mallet Lok Reparatur: Den Klassiker erhalten
Welche Ersatzteile benötigen Sie für Ihre LGB Mallet Lok? Tipps zu Getriebe, Elektronik und Umbau inkl. Experten-FAQs zur 2085-Serie.
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Alle sechs Ausführungen laufen auf demselben C-Getriebe mit Stangenantrieb. Diese Teile passen deshalb an mehr als ein Modell der Reihe:
Hinweis: Was nur zu einem Modell gehört – Gehäuse, Vorbauten, Beschriftung und farbige Anbauteile – steht in E-Lok Gea 2/4 mit Akkumulator RhB 211 LGB 24440 oder in Bügeleisen (ältere Modelle).
Diese Ersatzteil-Kategorie umfasst 6 LGB-Modelle aus den Jahren 1992 bis 2012. Alle beruhen auf derselben Konstruktion – Fahrwerk, Aufbau und Stangenantrieb blieben über die ganze Laufzeit gleich. Maßgeblich ist die Explosionszeichnung der jeweiligen Lok.
| Jahr | Artikel | Modell | Bahn / Betriebsnummer | Ausstattung | Unterlagen | Teile |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2012 | LGB 24440 | Gea 2/4 mit Akkumulator 2012–2016 · Teileliste mit Bestellnummern | RhB · 211 | MZS-Decoder | Zeichnung (PDF) Anleitung (PDF) | Ersatzteile |
| 2003 | LGB 23440 | Ge 2/4 Bügeleisen 2003–2005 | RhB · 212 | MZS-Decoder | Zeichnung (PDF) Anleitung (PDF) | Ersatzteile |
| 2002 | LGB 22440 | Ge 2/4 Bügeleisen grün Sommerneuheit 2002 | RhB · 213 | MZS-Decoder | Zeichnung (PDF) Anleitung (PDF) | Ersatzteile |
| 1999 | LGB 21440 | Ge 2/4 Bügeleisen braun 1999–2001 | RhB · 212 | analog | Zeichnung (PDF) Anleitung (PDF) | Ersatzteile |
| 1992 | LGB 20440 | Ge 2/4 Bügeleisen 1992–1996 · fünfstellige Nummer der 2044 | RhB · 213 | analog | Zeichnung (PDF) | Ersatzteile |
| 1992 | LGB 2044 | dasselbe Modell, vierstellige Nummer das erste Bügeleisen im LGB-Programm | RhB · 213 | analog | keine Unterlagen | Ersatzteile |
Nur die 24440 hat ein Ersatzteilblatt mit Bestellnummern – die Spalte gibt es auf den Blättern erst ab 2005. Die fünf älteren Modelle stehen gemeinsam in Ge 2/4 Bügeleisen (ältere Modelle); dort finden Sie auch ihre Teile. Decoder und Soundeinbau für die Reihe führen wir in Sound-/Digitaleinbau 2x44x.
Die Rhätische Bahn hatte 1912 und 1913 bei SLM in Winterthur und BBC in Baden sieben leichte Elektrolokomotiven der Reihe Ge 2/4 beschafft. Gedacht waren sie für die neue Engadiner Linie von Bever nach Scuol-Tarasp, die mit 11 kV Einphasenwechselstrom bei 16⅔ Hz betrieben wurde. Für den Streckendienst reichte ihre Leistung bald nicht mehr aus, und die Maschinen kamen immer öfter vor Rangierabteilungen zum Einsatz.
Zwischen 1943 und 1946 baute die Rhätische Bahn drei dieser Lokomotiven um. Der hohe Kasten fiel weg, stattdessen erhielten sie einen Führerstand in der Mitte und zwei niedrige Vorbauten. Diese Form brachte ihnen den Übernamen Bügeleisen ein. Eingebaut wurde ein neuer schnelllaufender Einphasenmotor, der weiter über Blindwelle und Schrägstangen auf die Treibachsen arbeitete. Das Dienstgewicht sank von 37 auf 33 Tonnen, die Höchstgeschwindigkeit stieg von 45 auf 55 km/h, die Leistung blieb bei 210 kW. Aus der 202 wurde die 211, aus der 206 die 212 und aus der 201 die 213.
Die Gewichtsersparnis nutzte die Bahn bei der 211 für eine Akkumulatorenbatterie. Damit konnte die Lok auch auf den mit Gleichstrom betriebenen Gleisen der Arosabahn im Bahnhof Chur rangieren, sie führte deshalb die Bezeichnung Gea 2/4. In 24 Jahren mussten die Akkumulatoren dreimal ersetzt werden. 1967 trat an ihre Stelle eine Dieselgeneratorgruppe, und die Maschine hieß fortan Gem 2/4 211. Trotz des lauten Stangenantriebs bewährten sich die drei Loks über vierzig Jahre im Rangierdienst, unter anderem in Chur, Landquart und Ilanz.
Die 213 wurde nach einem Rangierunfall in Ilanz 1992 abgebrochen. Die 211 folgte 2001, die 212 blieb bis 2006 im Bestand. Sie ist als einzige erhalten geblieben: Nach der Ausmusterung wurde sie in den Zustand der Umbauzeit zurückversetzt und an einen privaten Eigentümer abgegeben. Heute steht sie bei den Chemins de fer du Kaeserberg in Granges-Paccot bei Freiburg.
LGB nahm das Bügeleisen 1992 ins Programm. Das erste Modell erschien unter der Artikelnummer 2044 und wurde mit der Umstellung auf fünfstellige Nummern als 20440 geführt. Es trug die Betriebsnummer 213, war analog ausgeführt und blieb bis 1996 lieferbar. Damit ist es die Grundlage aller späteren Ausführungen, denn Fahrwerk, Aufbau und Stangenantrieb wurden über die gesamte Laufzeit der Kategorie beibehalten. Für dieses Modell gilt die Explosionszeichnung 20440-1.
Technisch lassen sich zwei Stufen unterscheiden. Die 20440 und die von 1999 bis 2001 gelieferte braune 21440 mit der Nummer 212 sind rein analog aufgebaut. Ab 2002 folgten Ausführungen mit eingebautem Decoder für das Mehrzugsystem. Der Unterschied betrifft vor allem Platine und Verkabelung im Aufbau, während Motorblock, Gestänge und Radsätze weitgehend übereinstimmen. Wer Teile bestellt, vergleicht deshalb zuerst die Explosionszeichnung: Neben der 20440-1 besteht eine eigene Zeichnung 22440-1 für den späteren Stand.
Die Kategorie lebt von Farb- und Nummernvarianten. Die grüne 22440 mit der Betriebsnummer 213 kam 2002 als Sommerneuheit heraus, 2003 folgte die 23440 mit der Nummer 212, die bis 2005 lieferbar war. Zusammen mit der braunen 21440 decken die Modelle beide Farbgebungen und die beiden Betriebsnummern ab, die das Vorbild im Rangierdienst trug. Eigene Sets oder limitierte Sonderserien sind für diese Bauart nicht bekannt. Gehäuseteile und Beschriftung fallen dadurch je nach Artikelnummer unterschiedlich aus, Fahrwerksteile bleiben dagegen über alle Lehmann-Ausführungen hinweg vergleichbar.
Unter Märklin erschien von 2012 bis 2016 die 24440 als Gea 2/4 mit der Nummer 211. Sie bildet die Ausführung mit Akkumulatorenbatterie nach, hat einen Decoder für das Mehrzugsystem und misst 38 Zentimeter. Äußerlich unterscheidet sie sich durch die zusätzlichen Batteriekästen, die übrigen Bauteile entsprechen weitgehend den älteren Modellen. Neuere Auflagen sind seither nicht erschienen, sodass sich die Teileversorgung auf die fünf genannten Artikelnummern stützt.
Vorbildangaben nach Wikipedia (RhB Ge 2/4, deutsch und englisch) sowie Chemins de fer du Kaeserberg; Modellangaben nach LGB/Märklin.
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