Ersatzteile für LGB Mallet Lok Reparatur: Den Klassiker erhalten
Welche Ersatzteile benötigen Sie für Ihre LGB Mallet Lok? Tipps zu Getriebe, Elektronik und Umbau inkl. Experten-FAQs zur 2085-Serie.
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Die Modelle der Reihe 203x und 2x30x – E1 Mixnitz–St. Erhard (AEG-Kleinellok) – teilen sich einen großen Teil ihrer Mechanik. Diese Ersatz- und Verschleißteile passen an mehr als eine Lok:
Hinweis: Was nur zu einer bestimmten Lok passt – Gehäuse, Aufbauten, Beschriftung, Elektronik – steht in der Unterkategorie dieses Modells.
Diese Ersatzteil-Kategorie umfasst 14 LGB-Modelle aus den Jahren 1971 bis 2019. Welche Ersatzteile passen, hängt vom Modell ab – maßgeblich ist die Explosionszeichnung der jeweiligen Lok.
| Jahr | Artikel | Modell | Bahn / Betriebsnummer | Ausstattung | Teile |
|---|---|---|---|---|---|
| 2019 | LGB 20301 | E-Lok 'Stadtwerke' (E1) Erstmals mit Decoder und Sound; Bühler-Motor; Shop-Kategorie 20300/20301/21300 |
Stadtwerke E1 | mfx/DCC Sound | Ersatzteile |
| 2004 | LGB 20300 | E-Lok E1 / E 2 (5-stellige Nummer) | Lb. M.-St.E. E 1 / E 2 | – | Ersatzteile |
| 2004 | LGB 29300 | StLB-Ellok-Set (E-Lok mit Güterwagen) | StLB | Set | Ersatzteile |
| 1999 | LGB 22300 | E-Lok 'Breitenau' | Lb. M.-St.E. Breitenau | Analog (Digital vorbereitet) | Ersatzteile |
| 1995 | LGB 2030RS | E-Lok E1 Sondermodell weiß (LGB-Club Rhein-Sieg) Clubmodell |
Lb. M.-St.E. E 1 | Limitiert (Clubmodell) | Ersatzteile |
| 1994 | LGB 2030CL | E-Lok E1 Sondermodell rot (LGB MRRC) Clubmodell LGB Model Railroad Club |
Lb. M.-St.E. E 1 | Limitiert (Clubmodell) | Ersatzteile |
| 1993 | LGB 21300 | E-Lok AEG E 2 | Lb. M.-St.E. E 2 | Analog | Ersatzteile |
| 1983 | LGB 2030E | E-Lok E1 blau-creme (überarbeitet) Überarbeitete Ausführung |
Lb. M.-St.E. E 1 | Analog | Ersatzteile |
| 1971 | LGB 2030 | E-Lok E1 blau-creme | Lb. M.-St.E. E 1 | Analog | Ersatzteile |
| 1971 | LGB 2031 | E-Lok E1 blau | Lb. M.-St.E. E 1 | Analog | Ersatzteile |
| 1971 | LGB 2032 | E-Lok E1 rot-creme | Lb. M.-St.E. E 1 | Analog | Ersatzteile |
| 1971 | LGB 2033 | E-Lok E1 rot Nummer später für Rottenlok 2033 (siehe EL-02) wiederverwendet |
Lb. M.-St.E. E 1 | Analog | Ersatzteile |
| 1971 | LGB 2034 | E-Lok E1 grün-creme Durch Händlerangebote (grün-beige) bestätigt |
Lb. M.-St.E. E 1 | Analog | Ersatzteile |
| 1971 | LGB 2035 | E-Lok E1 grün Nummer ab 1977 für Straßenbahn 2035 (siehe EL-03) wiederverwendet |
Lb. M.-St.E. E 1 | Analog | Ersatzteile |
Die Lokalbahn Mixnitz–Sankt Erhard liegt in der Steiermark und wurde am 12. September 1913 eröffnet. Sie führt von Mixnitz-Bärenschützklamm an der Südbahn in das Breitenauer Tal, hat 760 Millimeter Spurweite und war ursprünglich 10,7 Kilometer lang. Auf dieser kurzen Strecke steigt das Gleis bis zu 30 Promille an. Gebaut wurde die Bahn nicht für den Reiseverkehr, sondern für den Magnesitabbau bei Breitenau am Hochlantsch. Von Anfang an fuhr sie elektrisch mit 600 Volt Gleichstrom, später mit 800 Volt.
Zur Eröffnung lieferte die AEG in Berlin zwei kleine Elektrolokomotiven, E 1 und E 2. Beide sind zweiachsig und tragen einen Mittelführerstand mit je einem niedrigen Vorbau davor und dahinter, eine Bauform, die auf Werk- und Industriebahnen weit verbreitet war. Angetrieben werden sie von zwei Tatzlagermotoren in Hauptschlussschaltung mit zusammen 137 PS, die Übersetzung beträgt 1:6,5. Gebremst wird über eine elektrische Widerstandsbremse sowie eine Hardy-Vakuumbremse und eine Handbremse. Ursprünglich waren die beiden Maschinen grün lackiert.
Den Betrieb führte zunächst die Südbahngesellschaft, ab 1924 die BBÖ und ab 1927 die Steiermärkischen Landesbahnen. Die Loks zogen gemischte Züge aus Personenwagen und Magnesitwagen und trugen damit über Jahrzehnte den gesamten Verkehr der Strecke. 1957 und 1963 kamen zwei vierachsige Elektroloks der Bauart Bo'Bo' von ÖAMG und BBC hinzu, die seither den Regelbetrieb übernehmen. In den 1960er-Jahren tauschte man an E 1 und E 2 den Lyrabügel gegen einen Scherenstromabnehmer, die Farbe wechselte auf Hellblau. Am 31. Juli 1966 endete der Personenverkehr.
Die Bahn fährt bis heute. Sie transportiert Magnesit für das Werk Breitenau, das zu RHI Magnesita gehört, und wird von der Steiermarkbahn betrieben. Damit gehört sie zu den wenigen Schmalspurstrecken des Alpenraums, die ohne Unterbrechung im Güterverkehr geblieben sind. Seit 2007 verkehren von Mai bis September an Wochenenden wieder Nostalgiezüge. Beide AEG-Loks sind erhalten: E 2 ist betriebsfähig, E 1 dient als Ersatzteilspender.
LGB nahm die kleine AEG-Lok 1971 ins Programm; sie ist damit die älteste Elektrolok der Marke. Die Ursprungsform erschien bis 1974 in sechs Farbvarianten: 2030 in Blau-Creme als Erstausführung, daneben 2031 in Blau, 2032 in Rot-Creme, 2033 in Rot, 2034 in Grün-Creme und 2035 in Grün. Für 2031 und 2032 liegt jeweils nur ein Beleg vor, der genaue Umfang dieser beiden Ausführungen bleibt offen.
Für die Ersatzteilsuche sind drei Baustände zu unterscheiden. Die Ursprungsform von 1971 trägt die vierstelligen Nummern 2030 bis 2035. Ab 1983 folgte mit der 2030E eine überarbeitete Ausführung in Blau-Creme, auf der auch die Clubmodelle aufbauen. Ab 1992 kamen die fünfstelligen Nummern. Die Explosionszeichnung 2030-1 deckt nach den vorliegenden Unterlagen auch 21300 und 22300 ab, für die 21300 ist zusätzlich eine eigene Zeichnung 21300-1 belegt. Zu beachten ist außerdem, dass die Nummern 2033 und 2035 später für die Rottenlok und für die Straßenbahn erneut vergeben wurden; eine Bestellung allein nach der vierstelligen Nummer führt also leicht zum falschen Fahrzeug.
Sondermodelle gab es in kleiner Zahl. 1994 erschien die 2030CL in Rot als Clubmodell des LGB Model Railroad Club, 1995 die 2030RS in Weiß für den LGB-Club Rhein-Sieg; beide sind limitiert. 1992 kam die neu gestaltete 22300 „Breitenau“, analog und digital vorbereitet, 1993 die 21300 als AEG E 2. 2004 folgten die 20300 mit der Beschriftung E 1 beziehungsweise E 2 sowie das Ellok-Set 29300 der Steiermärkischen Landesbahnen, das die Lok zusammen mit Güterwagen enthielt.
Unter Märklin erschien 2019 die 20301 als „Stadtwerke“-Lok. Sie ist rund 25 Zentimeter lang, hat einen Bühler-Motor auf beiden Achsen, Kugellager und erstmals einen mfx/DCC-Sounddecoder. Motor und Elektronik unterscheiden sich damit deutlich von den analogen Vorgängern, während Gehäuse und Fahrwerksform der Grundausführung folgen. Vor einer Ersatzteilbestellung lohnt deshalb der Blick auf Artikelnummer und Baustand des eigenen Modells.
Vorbildangaben nach Wikipedia (Lokalbahn Mixnitz–Sankt Erhard, MStE E 1–2) und eisenbahn.gerhard-obermayr.com · Modellangaben nach LGB/Märklin
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