Ersatzteile für LGB Mallet Lok Reparatur: Den Klassiker erhalten
Welche Ersatzteile benötigen Sie für Ihre LGB Mallet Lok? Tipps zu Getriebe, Elektronik und Umbau inkl. Experten-FAQs zur 2085-Serie.
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Diese Kategorie fasst die Baugruppe zusammen: Sechs Modelle, jedes mit eigener Teileliste, von 2012 bis 2019. Die drei Ziffern hinter dem M der Artikelnummer sind die Positionsnummer auf der Explosionszeichnung: 20750-M012 ist der Motor auf Position 12.
Alle sechs Modelle sind unter Märklin erschienen und stehen auf derselben Konstruktion von 2012; die Stammnummern der Teile führen fast durchweg auf die 20750. Die Tabelle in der Beschreibung unten ordnet jede Nummer zu.
Diese Ersatzteil-Kategorie umfasst 6 LGB-Modelle aus den Jahren 2012 bis 2019. Alle Modelle der Kategorie haben dieselbe Teilebasis – maßgeblich ist die Explosionszeichnung der jeweiligen Lok. Die Spalte Teile führt direkt zur Teileliste des Modells; jedes Modell dieser Baugruppe hat eine eigene Teileliste.
| Jahr | Artikel | Modell | Bahn / Betriebsnummer | Ausstattung | Teile |
|---|---|---|---|---|---|
| 2019 | LGB 20756 | BR 140 (Ep. IV) Sonderprogramm |
DB | mfx/DCC Sound | Teileliste |
| 2017 | LGB 21751 | E 10 1239 Rheingold Einmalige Serie |
DB E 10 1239 | mfx/DCC Sound, Limitiert | Teileliste |
| 2014 | LGB 20755 | BR 139 chromoxidgrün (Ep. IV) | DB | mfx/DCC Sound | Teileliste |
| 2014 | LGB 21750 | E 10 stahlblau (Ep. III) | DB | DCC-Schnittstelle | Teileliste |
| 2014 | LGB 21755 | E 10 / BR 110 | DB | – | Teileliste |
| 2012 | LGB 20750 | E 10 (Ep. III) Komplette Neukonstruktion |
DB | DCC-Schnittstelle | Teileliste |
Die Deutsche Bundesbahn baute ihr elektrisches Netz nach dem Krieg rasch aus. 1950 entschied sie deshalb, künftige Elektroloks nach einem gemeinsamen Baukasten zu bauen. Aus diesem Einheitslok-Programm gingen mehrere Baureihen mit weitgehend gleichen Bauteilen hervor. Für den Schnellzugdienst entstand die E 10, für den Güterverkehr die E 40. Beide teilen sich Lokkasten, Drehgestelle und elektrische Ausrüstung und unterscheiden sich vor allem in der Getriebeübersetzung.
Den mechanischen Teil lieferten Krupp, Henschel und Krauss-Maffei, den elektrischen AEG, BBC und SSW. Die vierachsigen Maschinen der Achsfolge Bo'Bo' arbeiten mit 15 Kilovolt und 16,7 Hertz. Die Stundenleistung beträgt 3700 Kilowatt, die Dauerleistung 3620 Kilowatt, die Anfahrzugkraft 275 Kilonewton. Über Puffer messen sie 16.490 Millimeter. Eine E 10 wiegt 85 Tonnen und war für 150 Stundenkilometer zugelassen, später für 140. Die E 40 wiegt 83 Tonnen und fuhr 100, ab Juni 1969 dann 110 Stundenkilometer. Ab E 10 288 erhielten die Loks einen windschnittigeren Kasten, die Bügelfalten-Front.
Fünf Vorserienloks kamen 1952, die Serie lief von 1956 bis 1969 mit 379 Maschinen. 1968 wurden sie zur Baureihe 110. Sechs Loks mit den Nummern E 10 1239 bis 1244 bekamen geänderte Drehgestelle für 160 Stundenkilometer und die kobaltblau-beige Lackierung des Rheingold. Aus der 31 Maschinen umfassenden Reihe E 10.12 gingen später die Baureihen 112 und 113 hervor.
Von der E 40 entstanden zwischen 1957 und 1973 insgesamt 848 Stück, dazu 31 Loks der Reihe E 40.11 mit elektrischer Widerstandsbremse. Diese liefen ab 1968 als Baureihe 139, wiegen 86 Tonnen und bewährten sich auf steilen Rampen wie Erkrath – Hochdahl und der Höllentalbahn. Die übrigen Güterzugloks wurden 1968 zur Baureihe 140.
Die Ausmusterung begann 1999 bei der Baureihe 140 und 2000 bei der 110. Die letzten 110 und 113 verschwanden 2014 aus dem Regionalverkehr, im Oktober 2016 endete der Planeinsatz der 140 bei DB Cargo. Erhalten blieben zahlreiche Loks; mehrere sind betriebsfähig, und Privatbahnen wie Lokomotion und Bayernbahn ziehen mit ihnen weiter Güterzüge.
LGB stellte die Einheitslok 2012 als komplette Neukonstruktion vor. Den Anfang machte die 20750 als E 10 der Epoche III in der Ausführung der Deutschen Bundesbahn. Das Modell ist rund 60 Zentimeter lang, hat zwei Motoren und Stromabnehmer, die sich von Hand bedienen lassen. Ausgeliefert wurde es mit DCC-Schnittstelle, der Decoder lässt sich also nachrüsten. Da alle späteren Ausführungen auf dieser Konstruktion aufbauen, bildet die 20750 die Grundlage für die gesamte Teilebasis dieser Baugruppe.
2014 folgte gleich eine ganze Welle. Die 21750 kam als Herbstneuheit als stahlblaue E 10 der Epoche III, ebenfalls mit DCC-Schnittstelle. Die 20755 als Baureihe 139 in Chromoxidgrün brachte dagegen bereits ab Werk einen Sounddecoder für mfx und DCC mit. Damit gibt es zwei Ausstattungsstände: die digitalvorbereiteten Ausführungen 20750 und 21750 sowie alle Modelle ab 20755 mit eingebautem Sound. Für die Ersatzteilsuche ist das der entscheidende Unterschied, denn Decoder, Lautsprecher und Hauptplatine tragen eigene Teilenummern, während Fahrwerk, Getriebe und Gehäuse auf derselben Konstruktion beruhen.
Dazu kamen zwei Sondermodelle. 2017 erschien die 21751 als E 10 1239 in der Rheingold-Lackierung, limitiert und als einmalige Serie aufgelegt, mit mfx/DCC-Sound. 2019 folgte die 20756 als Baureihe 140 der Epoche IV, ebenfalls mit Sound und im Sonderprogramm geführt. Damit ist eine der sechs Maschinen mit der kobaltblau-beigen Rheingold-Lackierung als konkretes Vorbild im Programm vertreten. Beide Sondermodelle greifen auf die Grundkonstruktion von 2012 zurück und unterscheiden sich vor allem in Lackierung, Beschriftung und Anbauteilen.
Unter der Artikelnummer 21755 wird zusätzlich eine Ausführung als E 10 beziehungsweise Baureihe 110 geführt. Zu Ausstattung und genauem Auslieferungsjahr liegen keine gesicherten Angaben vor, das bleibt offen. Bei den Sound-Ausführungen ist der Decoder für mfx und DCC gemeinsam ausgelegt und arbeitet damit an beiden Digitalsystemen. Alle Modelle dieser Baugruppe sind unter Märklin erschienen. Wer Teile bestellt, sollte deshalb stets die Artikelnummer der eigenen Lok und die dazugehörige Explosionszeichnung zugrunde legen.
Jede Teileliste folgt der Explosionszeichnung der Lok: Position 1 der Zeichnung ist die erste Zeile der Liste. Die Artikelnummer sagt dasselbe noch einmal – die drei Ziffern hinter dem M oder E sind die Positionsnummer. 20750-M012 ist der Motor auf Position 12, 20755-M005 der Puffer auf Position 5. Daneben steht die LGB-Bestellnummer (E-Nummer) aus dem amtlichen Blatt: über sie ist das Teil eindeutig, auch wenn unser Artikelname anders lautet.
Alle sechs Modelle sind unter Märklin erschienen und stehen auf derselben Konstruktion. Die Stammnummern der Ersatzteile führen deshalb fast durchweg auf die 20750, die Neukonstruktion von 2012.
Neben den Originalteilen von LGB führen wir Teile der Marke ML-Train. Märklin liefert die Originale weiter; ML-Train hat viele Verschleißteile durch eigene Produkte ersetzt – Schleifkontakte, Haftreifen, Zahnräder, Kupplungsteile, Lampengläser. Bei gleicher Qualität ist der Preis günstiger, deshalb steht in manchen Zeilen ein ML-Train-Artikel.
Sie wissen nicht, welches Modell Sie haben? Die Artikelnummer steht auf der Verpackung und auf dem Beipackzettel. Ohne Nummer hilft die Tabelle oben: Jahr, Betriebsnummer und Ausstattung grenzen die Lok ein.
Vorbildangaben nach Wikipedia (DB-Baureihe E 10, DB-Baureihe E 40); Modellangaben nach LGB/Märklin.
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