LGB Schienen für die Gartenbahn: Das Fundament Ihrer Anlage
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Weiterlesen →Diese Kategorie führt die Ersatzteile der fünf älteren Ausführungen des LGB-Schienen-LKW aus den Jahren 1997 bis 2004. Alle stammen aus der Lehmann-Zeit und teilen dieselbe Grundkonstruktion: rund 22 Zentimeter lang, klappbare Bordwände, ein zu öffnendes Frontfenster und ein Motor, der beide Radsätze antreibt. Sie unterscheiden sich fast nur in Farbe und Beschriftung.
| Jahr | Artikel | Modell | Beschriftung | Ausstattung | Zeichnung |
|---|---|---|---|---|---|
| 2004 | LGB 23680 | Schienen-LKW Coca-Cola | Coca-Cola, US-Markt | – | Zeichnung (PDF) |
| 2000 | LGB 20685 | Schienen-LKW MRRC New Hampshire | MRRC (USA) | limitiert | – |
| 1999 | LGB 21680 | Schienen-LKW Season's Greetings | Weihnachtsmodell | – | Zeichnung (PDF) |
| 1999 | LGB 22680 | Schienen-LKW HALLO | HALLO (Werbemodell) | – | Zeichnung (PDF) |
| 1997 | LGB 20680 | Schienen-LKW AHA | AHA (Werbemodell) | – | Zeichnung (PDF) |
Weil die Modelle technisch gleich sind, stehen ihre Ersatzteile hier gemeinsam – sie tragen durchweg die Nummern der 20680, auch wenn sie an den späteren Ausführungen ebenso passen.
Bei diesen Blättern gibt es eine Besonderheit: sie führen keine Bestellnummern. Bestellt wurde über die Nummer der Zeichnung und die Positionsnummer des Teils. Wie Sie damit zum richtigen Ersatzteil kommen, steht unter den Artikeln.
Die beiden Märklin-Ausführungen 24680 (Inspektion, 2012) und 24681 (Weihnachten, ab 2018) haben eigene Kategorien: ihre Blätter nennen Bestellnummern.
Kleine Privat- und Nebenbahnen konnten sich für Streckeninspektion, Materialfahrten und den Expressgutdienst selten eine eigene Lokomotive leisten. Ein naheliegender Ausweg war der Lastkraftwagen: Man ersetzte die Straßenräder durch Radsätze mit Spurkränzen und erhielt ein leichtes, sparsames Fahrzeug, das Personal, Werkzeug und kleine Sendungen über die Strecke brachte. Solche Schienen-Lastkraftwagen entstanden meist in den eigenen Werkstätten und blieben Einzelstücke; sie waren ausschließlich auf dem Gleis einsetzbar und übernahmen auch leichten Rangierdienst.
Betrieblich gelten solche Fahrzeuge in Deutschland als Nebenfahrzeuge. Leichte Ausführungen zählen als Kleinwagen: Sie betätigen die Schienenstromschließer nicht zuverlässig, dürfen deshalb keine Hauptsignale und Blockeinrichtungen bedienen und verkehren als Rangier- oder Sperrfahrt. Erst ab einer Radsatzlast von 3,5 Tonnen spricht man vom Schwerkleinwagen, der wie ein regulärer Zug behandelt wird. Reine Schienen-Lastkraftwagen sind heute selten geworden; erhaltene Fahrzeuge stehen meist bei Museumsbahnen, für die sich ein solcher Wagen aus denselben Gründen lohnt wie einst für die Klein- und Nebenbahnen.
Neben dem reinen Schienenfahrzeug entwickelte sich früh das Zweiwegefahrzeug, das zwischen Straße und Gleis wechseln kann. Robert Stronach gründete 1920 die Roadrails Ltd. und ließ sich 1922 eine Zweiwege-Zugmaschine patentieren, die 1924 auf der British Empire Exhibition in Wembley gezeigt wurde. In den USA baute Evans ab den 1930er Jahren den Auto-Railer, und die Deutsche Bundesbahn setzte von den 1950er bis in die 1970er Jahre den Schi-Stra-Bus ein, der Reisende auf der Straße zum Bahnhof brachte und dort auf die Schiene wechselte. Heute sind es vor allem Baumaschinen, allen voran Zweiwegebagger, die man auf diese Weise im Gleis antrifft.
LGB führte den Schienen-LKW 1997 mit dem Werbemodell 20680 für AHA ein. 1999 kamen zwei Ausführungen hinzu: der nordamerikanische Weihnachtswagen 21680 mit dem Schriftzug „Season’s Greetings" und das Werbemodell 22680 mit dem HALLO-Schriftzug. Im Jahr 2000 entstand für die MRRC-Convention in New Hampshire das limitierte Sondermodell 20685, das nur in kleiner Auflage ausgegeben wurde und entsprechend selten anzutreffen ist. 2004 folgte für den amerikanischen Markt der 23680 in Coca-Cola-Ausführung.
Für die Ersatzteilsuche ist weniger die einzelne Artikelnummer wichtig als die Erkenntnis, dass alle fünf auf derselben Konstruktion beruhen. Deshalb tragen die Gehäuse- und Fahrwerksteile im Shop durchweg die Nummern der 20680 – auch das Teil für Ihren Coca-Cola-Wagen heißt 20680-E…
Die Blätter dieser Modelle stammen von Ernst Paul Lehmann und sind anders aufgebaut als die späteren Märklin-Listen: Sie zeigen die Zeichnung mit nummerierten Positionen, aber keine Tabelle mit Bestellnummern. Lehmann schreibt dazu auf der ersten Seite: „Geben Sie bei der Bestellung eines Ersatzteils bitte die Nummer der Zeichnung oben auf dieser Seite und die Nummer des Teils auf der Zeichnung an." Genau so gehen Sie am besten vor:
Für die 20685 gibt es kein eigenes Blatt. Das Convention-Modell von 2000 ist technisch eine 20680 – nehmen Sie deren Zeichnung.
Antrieb und Getriebe sind bei allen Ausführungen dieselben: ein C-Getriebe mit Schleifkontakten und Schleiferkohlen. Diese Verschleißteile gibt es weiterhin, ebenso Kupplungen, Kupplungshaken, das Zahnrad-Set und das Reparatur-Set für das C-Getriebe. Sie stehen in dieser Kategorie vorn und passen über alle Baujahre hinweg, auch an die beiden Märklin-Ausführungen.
Von den Anbauteilen sind noch lieferbar: das Set Lampen und Türgriffe, der Radsatz und das Zubehörset Stoßstange. Als Raritäten geführt und damit nicht mehr nachproduziert sind dagegen Fenstereinsatz, Tankkessel, Luftfilter mit Leitung, hintere Bordwand, Luftbehälter samt Deckel und der Auspuff – diese Teile gibt es nur noch, solange ein Restbestand da ist. Wer ein solches Teil braucht, sollte nicht lange warten.
Für den laufenden Betrieb gilt dasselbe wie bei allen LGB-Fahrzeugen mit C-Getriebe: Wenn ein lange abgestellter Wagen ruckelt oder stehenbleibt, liegt es fast immer an den Schleiferkohlen oder den Kontaktblechen. Ein Satz Kohlen und ein Kontaktteile-Set bringen ihn meist zurück ins Rollen, lange bevor man an den Motor denken muss.
Vorbildangaben nach Wikipedia (Zweiwegefahrzeug, Road-rail vehicle, Kleinwagen und Schwerkleinwagen) · Modellangaben nach LGB/Märklin · Zeichnungen und Ersatzteillisten © Gebr. Märklin & Cie. GmbH
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