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Lokdekoder DRIVE-L mit SUSI 4A ML-Train 84004502

Lokdekoder DRIVE-L mit SUSI 4A ML-Train 84004502

[ca. L5,5 x B2,5 x H1 cm]
[84004502]
Nur für Erwachsene

Achtung!
Nur für Erwachsene und Kinder ab 15 Jahren geeignet.

EAN: 04251170413350
LCA5 LBJK2 

Starker Lokdekoder mit 6 Funktionsausgängen und 2 Kontakteingängen.

Lieferumfang:
1x Lokdekoder DRIVE-L

Weitere Produktdetails

49,95

inkl. Mwst. zzgl. Porto

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4.95, basierend auf 31 Bewertungen.

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  • Beschreibung:

    Funktionsbeschreibung

    Der DRIVE-L ist ein sehr leistungsstarker 3,5 A Lokdecoder. Er kann digital und analog arbeiten und bietet mit seinen 8 Funktionsausgängen ein sehr großes und leistungsstarkes Spektrum. Zudem können bis zu 6 Servos betrieben werden.

    Die analoge und digitale Lastregelung arbeitet sehr weich, sodass ein sehr angenehmes Fahrverhalten möglich ist. Intern können neben dem Schweizer-Mapping auch diverse amerikanische Simulationen gefahren werden. Der Decoder hat zudem direkt die Möglichkeit ein Rangierlicht „Doppel-A“ zu aktivieren sowie eine Fernlichtfunktionen.

    Zum Standardumfang gehört natürlich ein Rangiergang und abschaltbare Verzögerungszeiten. Weiterhin unterstützt das Modul eine Reihe von Licht- und Schalteffekten, welche konfiguriert und frei angepasst werden können. Somit ist er auch ideal für Triebwagen geeignet, um diese zu beleuchten und mit Lichteffekten auszustatten. Durch die 6 Kanäle können z. B. Abteile getrennt beleuchtet oder Zugschlusslampen digital geschaltet werden. Im Analogbetrieb sind alle Ausgänge mit vollem Funktionsumfang ebenfalls nutzbar. Zudem können alle Ausgänge gedimmt werden.

    Mit der Handbremse ist es möglich, durch schalten einer F-Taste den Zug mit den eingestellten Verzögerungszeiten anzuhalten. Wenn die F-Taste wieder frei ist, fährt die Lok mit vorheriger Stufe wieder los.


    Hinweise

    Vergewissern Sie sich, ob die Ausgangsspannungen zu ihrem Verbraucher passen, da dieser sonst zerstört werden kann! Für Nichtbeachtung übernehmen wir keine Haftung.

    Einige Funktionen sind nur mit der neusten Firmware nutzbar, führen Sie daher bei Bedarf ein Update durch.

    Bitte beachten Sie die CV-Grundeinstellungen im Auslieferungszustand. Die Lichtausgänge sind auf ca. 5 V eingestellt!

    TAKT-Buchse ist Eingang und Ausgang zugleich. Wenn CV 115 = 0 (ext. Takt) dann ist die TAKT Buchse der Takteingang (von Verdampfern, Getriebe, Soundmodule o.ä.). Ist CV 115 = 1 (interner Takt) wird an der TAKT Buchse der simulierte Takt zzgl. ausgegeben. Alternativ kann der simulierte Takt auch an einem Funktionsausgang ausgegeben werden.


    Funktionsumfang

  • DC/AC/DCC Betrieb
  • Vollkompatibles NMRA-DCC Modul
  • 3.5A Motorstufe (4A Spitze) auch mehrere Motoren
  • Serielle Datenausgabe an A1 aktivierbar
  • Temperatur und Überstromschutz
  • Taktsimulation
  • Gepulster-Verdampfer-Steuerung (Diesel, Dampf)
  • SUSI Bus
  • Serielle Datenausgabe für LGB MZS an A1
  • Analoge und digitale Lastregelung
  • Pendelzugsteuerung direkt einstellbar
  • Unterschiedliche Gesch. für Vor- und Rückwärts
  • Handbremsenfunktion
  • Insgesamt 8 Funktionsausgänge, davon:
  • 6 verstärkte Funktionsausgänge
  • Funktionsausgänge frei adressierbar (F0-F68)
  • Licht innen, Licht vorne, Licht hinten verstärkt
  • Viele Sonder- und Zeitfunktionen einstellbar
  • Servofunktion auf allen Ausgängen (A1-A6)
  • Servofunktion Schwingen + Fahrregler + Endlage
  • 23 Lichteffekte auf allen Ausgängen
  • Kupplungswalzer
  • Schweizer Mapping
  • Funktionsausgänge dimmbar
  • Resetfunktionen für alle CVs
  • Sehr einfaches Funktionsmapping
  • Taktsimulation
  • „Durchdrehende Räder Effekt“ für Dampfloks
  • 28 Funktiontasten adressierbar, 10239 Lokadressen
  • 14, 28, 128 Fahrstufen (automatisch)
  • Vielfältige Programmiermöglichkeiten (Bitweise, CV, POM Schaltdecoder, Register)
  • Keine Last bei Programmierung erforderlich
  • SX6 Vollsupport (Poti, REED, Takt, usw)
  • Freies Funktionsmapping (F0 – F68) für alle Funktion
  • Kompatibel zu NMRA DCC und LGB® MZS (alle)
  • Parallele Funktionsauslösung
  • Spannungspufferanschluss für gleichmäßigen Lauf
  • Einfaches, verständliches Funktionsmapping
  • Viele weitere Funktionen einstellbar


  • Anschlussbuchsen

    Schalten Sie Verbraucher zwischen A1-A6 und gemeinsamen + Pol (DEC+). Gleiches bei LV, LH. Nachfolgend finden Sie zzgl. die Beschaltung für Servos als auch für Kondensatoren/Puffercaps. Der interne 5 V Regler darf max. für Taktgeber genutzt werden!




    Anschluss für Servo/Pufferspeicher




    Anschluss für gepulste Verdampfer

    Externe Verdampfer mit integrierter Steuerung, welche Takt brauchen, können normal an den Decoder angeschlossen werden. Das Taktkabel kann hier an die Takt-Buchse (CV 115 = 1 für int. Takt) oder an einen Funktionsausgang zur Taktsimulation angeschlossen werden sowie an GND (Dec-).

    Für echten gepulsten Verdampfer Genuss, unterstützt der Decoder die gepulste Verdampfer-Steuerung, sodass Verdampfer ohne Steuerung vollwertig mit Drehzahlreglung und Puls gesteuert werden können. Nachfolgend sind am Decoder symbolisch Lüfter und Heizung angeschlossen. Die Sonderfunktion ist auf 22/23 einzustellen für A2, A3 und A2 auf die gleiche F-Taste legen. Natürlich kann auch jeder andere Ausgang genutzt werden! Takt kann intern oder extern erfolgen (für Dampfloks). Alle Drehzahlen (Stand, Rollen, Fahren, Anfahren) lassen sich einstellen. Unser Verdampfer kann direkt angeschlossen werden ohne externen 6 V Spannungsregler.




    Anschluss an Decoderschnittstellen

    Anschluss an Getriebe von LGB/PIKO G. Bei PIKO G ist Motor und Gleis am Getriebe vertauscht!!



    Anschluss an die alten LGB Direct-Schnittstellen (1 Decoder kann 2 Motoren steuern!)




    Schweizer-Mapping

    Der Decoder bietet zudem ein breites Spektrum an Sonderfunktionen und Abläufen an.

    Die Trimm-CVs (66, 95) können, fahrtrichtungsabhängig, die max. Geschwindigkeit zzgl. verringern. Z. B. eine Schlepptenderdampflok soll rückwärts langsamer als vorwärts fahren.

    Das für US-Bahner interessante Ditchlight ist ebenfalls vorhanden. Die beiden dafür konfigurierten Kanäle entsprechen dann der Stirnbeleuchtungen unten.

    Eine weitere Besonderheit ist das „Schweizer-Mapping“ welches mit CV 49 Bit 6 aktiviert werden kann. In diesem Modus werden alle Ausgänge automatisch konfiguriert. Eine Anpassung des Dimmwertes, Auf/Abblenden, Spezialfunktion und ggf. Anpassung der Condition ist weiterhin möglich. Die Ausgänge sind dabei wie folgt konfiguriert:

    LV = Licht Front weiß (oben, unten links)
    A1 = Licht Front weiß (unten rechts)
    A2 = Rücklicht Heck rot (2x unten)
    LH = Licht Heck weiß (oben, unten links)
    A3 = Licht Heck weiß (unten rechts)
    A4 = Rücklicht Front rot (2x unten)
    A5 = Rücklicht Front, Heck rot (1x oben)
    A6 = frei verfügbar (bspw. Innenlicht)

    Über die Lichttaste kann nun die Beleuchtung wie gewohnt geschaltet werden. Außerdem besteht nun die Möglichkeit mit den SM-CVs Zusatzfunktionen zu belegen:

    CV 107 = Umschaltung 3x ws/2x rt zu 3x ws/1x ws
    CV 108 = Führerstand 1. abschalten
    CV 109 = Führerstand 2. abschalten
    CV 110 = Doppel-A Notlicht aktivieren

    Die Abschaltung der Führerstände ist nützlich für z. B. Fahrten in Doppeltraktion.


    Schweizer-Mapping für moderne Loks

    CV 49 Bit 6 = 1

    Hat Ihr Modell eine dieser Lampen nicht, den Anschluss einfach offen lassen.




    Schweizer-Mapping für ältere Loks

    CV 49 Bit 6 = 0

    Bei Modellen ohne rote Rückleuchten macht das Schweizer-Mapping über CV 49 keinen Sinn.

    Über CV 110 kann weiterhin das Doppel-A aktiviert werden (Rangierlicht).

    Das Führerhauslicht kann über 2 separate Ausgänge (z. B. A3, A4) geschaltet werden. Für einen realistischen Betrieb sollte die Bedingung auf „Nur bei Fahrt“ für vorwärts (Führerhaus vorne) und rückwärts (Führerhaus hinten) aktiviert werden. F-Taste sollte dabei 0 sein (Lichttaste).




    Fahrstufen

    Die Fahrstufen (Anzahl, Geschwindigkeit zwischen Stillstand und max. Geschwindigkeit) können zwischen 14, 28 und 128 gewählt werden. Dabei muss zwischen 14 und 28 Fahrstufen mittels Einstellung (CV 29, Bit 1) unterschieden werden. 128 Fahrstufen werden automatisch erkannt. LGB MZS I+II unterstützen nur 14 Fahrstufen. Die Standardeinstellung beträgt 28/128 Fahrstufen.


    Fahrkurven

    Das Fahrverhalten kann mittels Fahrkurve beeinflusst werden. Wahlweise können eine lineare oder eine frei programmierbare Fahrkurve verwendet werden. Die lineare Fahrkurve wird mit 3 Werten eingestellt. Diese Fahrkurve ist deutlich einfacher einzustellen und daher auch standardmäßig aktiviert (siehe CV 29). Die Anfahrspannung (CV 2) legt fest, mit welcher Spannung die Lok in der ersten Fahrstufe anfährt. Je kleiner der Wert, desto langsamer fährt die Lok an. Wenn bei abgeschalteter Lastregelung die Lok in Stufe 1 nicht anfährt, sollte dieser Wert erhöht werden. Die maximale Geschwindigkeit (CV 5) kann durch das Programmieren von kleineren Werten reduziert werden. Verringert man diesen Wert, so ändert sich die Geschwindigkeit aller Fahrstufen linear mit. Die mittlere Geschwindigkeit (CV 6) beeinflusst die Linearität der Fahrkurve. Wenn in CV 6 der halbe Wert von CV 5 steht, sind alle Fahrstufen gleichmäßig verteilt. Ist CV 6 kleiner als die Hälfte von CV 5, werden die unteren Fahrstufen gestreckt. Die Lok fährt dann bei mittlerer Geschwindigkeit langsamer, es ergibt sich ein ausgedehnter Langsamfahrbereich, optimal zum Rangieren.

    Alternativ kann über CV 67 – CV 94 die Fahrkurve in 28 Stufen frei programmiert werden. Die programmierte Fahrkurve wird mit CV 29 Bit 4 aktiviert. Bei Nutzung der Fahrkurve haben CV 2, 5 und 6 keine Funktion mehr.




    Rangiergang

    Für ein deutlich feineres Fahrgefühl beim Rangieren kann über eine frei programmierbare Funktionstaste ein Rangiergang aktiviert werden (CV 100). Dabei wird die Fahrgeschwindigkeit, unabhängig von der Fahrstufe, halbiert. Die Nummer der F-Taste wird direkt in CV 100 programmiert. Mit CV 100 = 64 wird die Funktion abgeschaltet. Tipp: Legen Sie den Wert auf die Funktionstaste für „Doppel-A“ Rangierlicht.


    Anfahr-/Bremsverzögerung

    Eine Zeitverzögerung beim Anfahren und Bremsen kann mit CV 3 (Beschleunigung) und CV 4 (Abbremsen) eingestellt werden. Die Verzögerungszeit vom Stand bis zur Höchstgeschwindigkeit (oder umgekehrt) beträgt je gezähltem Wert 1 genau 0,5 Sekunden. Multiplizieren Sie die gewünschte Verzögerungszeit mit 2 und programmieren Sie diesen Wert in die jeweilige CV.


    Abschaltbare Verzögerungszeiten

    Die programmierten Zeitwerte von CV 3, 4 können mittels frei programmierbarer Funktionstaste abgeschaltet werden (CV 101).


    Lastregelung

    Der Decoder besitzt eine Lastregelung die durch 3 CVs optimal eingestellt werden kann. Im Auslieferungszustand ist diese bereits weich, also träge konfiguriert. Je nach eingestellter Geschwindigkeit oder Bedürfnis kann diese verändert werden. Zur Optimierung können CV 60 (max. Nachregelung), CV 61 (Nachregelverzögerung) und CV 62 (Nachregelbegrenzung) verändert werden.

    Verkleinert man CV 60 wird die max. Stärke der Regelung pro Zeiteinheit reduziert. Der Decoder regelt bei jeder Messung weniger nach. Dadurch verhindert man überregeln und ruckeln.

    Vergrößert man CV 61 so wird die Zeitdauer zwischen Regelvergleichen vergrößert. Es wird somit seltener nachgeregelt.

    CV 62 begrenzt die Nachregelung zur Volllast. Man stellt hier einen Leistungsoffset ein. Ein Wert von 128 entspricht damit 50 %. Die Lastregelung ist abschaltbar über CV 49 Bit 0 (digital) und Bit 1 (analog).


    Pendelfunktion

    Für automatische Abläufe kann eine Pendelfunktion aktiviert werden (CV 103 > 0). CV 103 definiert zugleich die Fahrdauer in Sekunden. CV 104 die Haltezeit in Sekunden. CV 102 die Geschwindigkeit. Über CV 30 ist es aktivierbar. Auch dauerhaft kann die Pendelfunktion angeschaltet werden. Die Aktivierung erfolgt über F-Tasten.


    Servofunktion

    Die Ausgänge A1 – A6 unterstützen Servos. Zum betreiben eines Servos an den Ausgängen wird ein externer Spannungsregler benötigt. Verwenden Sie hierzu unseren 6 V Regler. Dieser hat alle nötigen Komponenten für die Steuerung von bis zu 2 Servos an 2 Ausgängen eingebaut.

    Der Servo kann in 7 Modi betrieben werden:

    1. Endlage „oben“ und „unten“ wechseln
    2. Über Fahrregler zur Positionierung
    3. Schwingen (z. B. Glocken) mit Haltezeit an den Enden in der Sonderfunktionszeit einzustellen
    4. Über Fahrregler Mittelstellung = Mittelstellung Servo
    5. Wie Punkt 4 nur invers
    6. Wie Punkt 5, invers zur Geschwindigkeit (Echtdampf)
    7. Verbrauchssimulation. Red. Gesch. in CV 65, Zeit in min. bis zum Verbrauch im Zeitwert des Funktionsausgangs


    Pufferbetrieb

    Wird über „BC“ ein Pufferspeicher betrieben, kann über CV 47 die Puffernachlaufzeit eingestellt werden. Im Digitalbetrieb muss mit Puffer der Analogbetrieb (CV 29, Bit 2) gesperrt werden. Schließen Sie Puffer an einen beliebigen Ausgang (A1-A6) an und wählen Sie die Sonderfunktion „BC“.


    Analogbetrieb

    Im Auslieferungszustand ist der Analogbetrieb gestattet. Die Lichtausgänge sind im Analogbetrieb immer richtungsabhängig an. Die Funktionsausgänge (A1 – A6) können über CV 13 aktiviert werden. Alle Einstellungen der Ausgänge (Dimming Lichteffekte, etc…) sind weiterhin nutzbar.


    Gepulster Verdampfer

    Mit dem DRIVE-L ist es ebenso möglich, einen gepulsten Verdampfer zu betreiben. Der Takt kann entweder intern erzeugt werden (Taktsimulation) oder extern über TAKT angelegt werden. Die Einstellungen erfolgen über CV 40 – 46. Bei der Dieselloksimulation wird kein Takt benötigt.

    Der Lüfter wird dabei an einen beliebigen Ausgang angeschlossen und ggf. der Dimmwert eingestellt. Die Sonderfunktion ist hier auf 22/23 zu stellen. Das Heizelement muss an einen weiteren Ausgang angeschlossen werden. Beide Ausgänge sollten dann auf die gleiche Funktionstaste gelegt werden. Der Dimmwert für das Heizelement kann das Heizprofil bestimmen. So lassen sich z. B. auch 5 V Elemente betreiben und die Dampfmenge steuern.


    Fernlichtfunktion

    Über CV 97 kann die Funktionstaste angegeben werden, womit die Fernlichtfunktion geschaltet wird. Die Beleuchtung dimmt sich dann um 50 % runter (Fernlicht inaktiv). Die F-Taste ist frei vergebbar. Natürlich ist die Funktion auch komplett deaktivierbar.


    Doppel-A Notlicht

    Über CV 110 kann die Funktionstaste angegeben werden, womit das Notlicht (Doppel-A) geschaltet wird. Beim Schweizer-Mapping ist die Belegung der kompletten Ausgänge vorgegeben. Das Notlicht ist dabei 3x rot der Spitzbeleuchtung.

    Wenn kein Schweizer-Mapping genutzt wird, leuchten beim Notlicht alle Lichtausgänge, also Licht vorne + Licht hinten auf, unabhängig von der Fahrtrichtung. Dieser Effekt ist dann sinnvoll, wenn das Fahrzeug keine roten Rückleuchten besitzt. Wenn rote Rückleuchten vorhanden sind, aber kein Schweizer-Mapping benötigt wird, können die Rückleuchten optional über andere Funktionsausgänge betrieben werden. Und diese ebenfalls auf Taste F0 oder andere F-Taste sowie die entsprechende Bedingung programmiert werden. Dann können Sie separat ausgeschaltet werden. Natürlich ist die Funktion auch komplett deaktivierbar.


    Handbremsfunktion

    Über CV 96 kann die Funktionstaste angegeben werden, womit die Handbremse geschaltet wird. Die Lok ist nicht mehr steuerbar (ideal um z. B. im Modus "Servo" über Fahrregler den Servo steuern zu können). Auch zum Falschfahrschutz. Über CV 63 kann eine automatische Lösung der Bremse nach Zeit erfolgen. Natürlich kann man die Funktion auch vollständig deaktivieren.


    Zufallsgenerator

    Über CV 98 können Ausgänge mit dem Zufall verbunden werden. Diese schalten dann völlig zufällig an und aus. Dies ist ideal für z. B. Kesselfeuer. Simulationen als auch Servo kann am Ausgang dennoch genutzt werden. Manuel ist der Ausgang weiterhin schaltbar.


    Vor/Rückwärts-Geschwindigkeiten

    Mit CV 66 und CV 95 kann man eine richtungsabhängige Geschwindigkeitsuntersetzung der Maximalgeschwindigkeit von CV 5 erreichen. Z. B. eine Tenderdampflok fährt rückwärts langsamer als vorwärts, so kann man CV 95 reduzieren. Für vorwärts gilt die Geschwindigkeit in CV 5, für rückwärts ist diese um CV 95 untersetzt.


    Kupplungswalzer

    Der Decoder kann je Ausgang mit der Funktion des Kupplungswalzers verknüpft werden. Hierzu wird in dem Sonderfunktionswert 24 eintragen. Über CV 112-114 kann der Walzer an die Lok fein angepasst werden. Über CV 24 kann er deaktiviert werden.


    Einseitige Lichtunterdrückung

    Für Lokomotiven mit roten Rücklichtern ist es bei den meisten Bahngesellschaften üblich, dass bei angekuppeltem Wagen die Seite die keine freie Sicht hat, also woran Loks oder Wagen gekuppelt sind, keine Beleuchtung hat, das heißt rot und weiß, je nach Richtung, leuchtet auf dieser Seite kein Licht. Diese Funktion ist mit diesem Decoder möglich. Der Anschluss muss jedoch entsprechend geändert werden:

    LV = Licht vorne weiß
    LH = Licht hinten weiß
    A5 = Licht hinten rot (CV 162 = 2)
    A6 = Licht vorne rot (CV 172 = 1)

    Legen Sie A5+A6 auf die gleiche F-Taste und entsprechend A5+A6 richtungsabhängig. Wenn Sie A5+A6 auf F0 legen, haben Sie wieder die normale Funktion des Rücklichtes wie üblich.

    Tipp: Legen Sie A5+A6 auf eine andere Taste als F0, sodass Sie das Rücklicht separat anschalten können. Dann ist es möglich durch das „Doppel-A-Rangierlicht“ das rote Licht abzuschalten und es leuchten nur beidseitig die weißen Lampen. Mit den Tasten F26 und F27 (CV 31,32) kann jeweils F26 für vorne, F27 für hinten, die Beleuchtung abgeschaltet werden auf der entsprechend Seite. Natürlich ist die Funktion auch komplett deaktivierbar.

    Beispiel: BR218 Vorwärtsfahrt, vorne leuchten 3 weiße und hinten 2 rote Lampen, hinten hängen Wagen dran. Durch F27 werden alle Lampen hinten abgeschaltet, also da wo die Wagen hängen leuchtet nichts mehr. Wechselt die Fahrrichtung, leuchten wo die Wagen sind dann keine weißen Lampen.


    SX6-Soundmodulanschluss

    Unsere DRIVE Decoder bieten die Möglichkeit, über SUSI unsere SX6 Soundmodule nachzurüsten. Hiermit besteht die hochwertigste Möglichkeit einer Erweiterung für Sound. Unsere SX6 mit 16 Bit, 640 sek. haben 40 einzeln abrufbare Zusatzgeräusche und sind kompatibel zu allen Dietz® und Uhlenbrock® Sounddateien. Somit lässt sich der Lokdecoder um ein Soundmodul erweitern und man erhält damit einen Loksounddecoder mit dem gewohnten Umfang und hochwertigem Sound.

    Wenn der Takt auf extern steht, jedoch kein externer Takt zugeführt ist, arbeitet der SX6 weiterhin mit seiner Takterzeugung.


    A1 serielle Datenausgabe

    Der DRIVE-L besitzt die Möglichkeit, an A1 die serielle Datenausgabe aktivieren zu können mit CV 49 Bit 3 = 1. Dieser Modus ist interessant für alte LGB® Loks mit eingebauten MZS-Soundbausteinen. Diese können die Daten nur seriell verarbeiten, jedoch gibt es keine Zentralen mehr die dies können. Aus diesem Grund ist es möglich die Funktion zu aktivieren, sodass die parallelen Gleisdaten in ein serielles Signal für den Soundbaustein umgewandelt werden. Damit können auch alte Soundmodule weitergenutzt werden. Man erkennt die LGB® Loks mit diesen Modulen an dem Blindensymbol auf der Unterseite oder am Karton. Schwarzer Kreis mit 5 weißen Punkten.


    Programmiersperre

    Um versehentliches Programmieren zu verhindern bieten CV 15/16 eine Programmiersperre. Nur wenn CV 15 = CV 16 ist eine Programmierung möglich. Beim Ändern von CV 16 ändert sich automatisch auch CV 15. Mit CV 7 = 16 kann die Programmiersperre zurückgesetzt werden.

    STANDARTWERT CV 15/16 = 205


    Programmiermöglichkeiten

    Dieser Decoder unterstützt die folgenden Porgrammierarten: Bitweise, POM, Register CV lesen & schreiben.

    Es wird keine zusätzliche Last zur Programmierung benötigt.

    Im POM (Programmierung auf dem Hauptgleis) wird ebenfalls die Programmiersperre unterstützt. Der Decoder kann zudem auf dem Hauptgleis programmiert werden, ohne das andere Decoder beeinflusst werden. Somit muss bei Programmierung kein Ausbau des Decoders erfolgen.

    HINWEIS: Um POM zu nutzen ohne andere Decoder zu beeinflussen muss Ihre Digitalzentrale POM an spezifische Decoderadresse unterstützen.


    Programmierung von binären Werten

    Einige CV’s (z. B. 29) bestehen aus sogenannten binären Werten. Das bedeutet, dass mehrere Einstellungen in einem Wert zusammengefasst werden. Jede Funktion hat eine Bitstelle und eine Wertigkeit. Zur Programmierung einer solchen CV müssen alle Wertigkeiten addiert werden. Eine deaktivierte Funktion hat immer die Wertigkeit 0.

    BEISPIEL: Sie wollen 28 Fahrstufen, lange Lokadresse programmieren. Dazu müssen Sie in CV 29 den Wert 2 + 32 = 34 programmieren.


    F-Tasten-Belegung

    F0 = Licht vorne/hinten/innen (CV 50,55)
    F12 = Handbremse (CV 96)
    F13 = Doppel-A Rangierlicht (CV 110)
    F14 = Fernlicht (CV 97)
    F15 = Rangiergang (CV 100)
    F16 = Abschaltbare Verzögerung (CV 101)
    F26 = Lichtunterdrückung vorne (CV 31)
    F27 = Lichtunterdrückung hinten (CV 32)
    F28 = Pendelfunktion (CV 30)


    Programmierung Lokadressen

    Lokadresse bis 127 werden direkt in CV 1 eingetragen. Hierzu muss außerdem CV 29 – Bit 5 „aus“ sein (wird autom. gesetzt).

    Wenn größere Adressen genutzt werden sollen, muss CV 29 – Bit 5 „an“ sein (automatisch wenn CV 17/18 geändert wird). Die Adresse wird nun in CV 17 und 18 gespeichert. Die Adresse wird dann wie folgt berechnet (z. B. Lokadresse 3000):

    3000 / 256 = 11,72; CV 17 ist 192 + 11 = 203.
    3000 – (11 x 256) = 184; CV 18 ist also 184.


    Resetfunktionen

    Über CV 7 kann der Decoder zurückgesetzt werden. Dazu sind div. Bereiche nutzbar. Schreiben mit folgenden Werten:
    11 (Grundfunktionen)
    16 (Programmiersperre CV 15/16)
    22 (Lichtfunktionen CV 50 – CV 59)
    33 (Funktions- und Weichenausgänge 1-8)
    44 (Motorsteuerung)
    55 (Soundfunktionen)
    66 (Fahrkuve CV 67 – CV 94)


    Technische Daten

  • Spannung: 0-27 V DC/DCC, 0-22V AC
  • Stromaufnahme: 15 mA (ohne Funktionsausgänge)
  • Maximaler Funktionsstrom: A1-A6 1,5 A, LV/LH 1 A
  • Maximaler Motorstrom: 3,5 A (kurzzeitig 4 A)
  • Maximaler Gesamtstrom: 5 A
  • Temperaturbereich: -20 bis 60 °C
  • Abmaße: L5,5 x B2,5 x H1 cm


  • Die folgende Firma hat das Produkt für Modell-Land hergestellt:
    MD-Electronics, Marius Dege, Hornerstr. 24, 33102 Paderborn
    (WEEE: DE69511296)


    Begleitheft
    Bedienungsanleitung mit CV-Werten


    ML-Train hat einen eigenen YouTube-Kanal für die Spur-G!

    In dem Kanal gibt es sehr viele Erklärvideos für die Garteneisenbahn.








    Die Produktvideos wurden aufgenommen vom Hersteller MD-Electronics, Marius Dege. Danke

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