Explosionszeichnung Kastendampflok OEG Nr 102 LGB 25500
Die Explosionszeichnung zeigt alle Bauteile der LGB 25500 mit ihren Positionsnummern. Über die Nummer finden Sie in der Tabelle darunter das passende Ersatzteil.
Explosionszeichnung der Lok als PDF öffnen
Bedienungsanleitung der Lok als PDF öffnen
| Nr. | Bild | Name | LGB-Nr. | Art. Nr. |
|---|---|---|---|---|
| 1 | – | Zubehör-Set Steckteile | E171543 | nicht mehr lieferbar |
| 2 | ![]() |
Lokführer | E129244 | 70302302 |
| 3 | ![]() |
Kupplung | E171327 | 80964407 |
| 4 | – | Zubehör-Set | E171546 | nicht mehr lieferbar |
| 5 | ![]() |
Steckdosenverschluß, Kabel | E171547 | 25500005 |
| 6 | – | Zubehör-Set Luftzylinder | E171548 | nicht mehr lieferbar |
| 7 | – | Schornstein | E135173 | nicht mehr lieferbar |
| 8 | – | Zubehör-Set Steckteile Dach | E171557 | nicht mehr lieferbar |
| 9 | – | Zubehör-Set Loklampe | E171559 | nicht mehr lieferbar |
| 10 | ![]() |
Sortiment Laternenglas u. Ring | E171301 | 20275005 |
| 11 | – | Getriebe | E161439 | nicht mehr lieferbar |
| 12 | ![]() |
Schleifschuh u. Kohle | E171326 | 83201244 |
| 13 | ![]() |
Haftreifen 25x32x1mm, 20 St. | E126174 | 82501020 |
| 14 | ![]() |
Schraube 3x9,5, 10 St. | E124197 | 88101006 |
| 15 | ![]() |
Schraube 3x6,5, 10 St. | E124014 | 88101005 |
| 16 | ![]() |
Schraube 2,2x6,5, 10 St. | E124010 | 88101010 |
| 17 | ![]() |
Mutter, 10 St. | E143921 | nicht mehr lieferbar |
| 18 | ![]() |
Puffer u. Pufferhalter | E171561 | 24520010 |
| 19 | ![]() |
Schraube 3x13, 10 St. | E124205 | 88101012 |
| – | ![]() |
Motor | E126050 | 82501030 |
Teile mit „–“ sind in der Explosionszeichnung nicht nummeriert.
Produkte
Loksteckdose Verschlusskappe 2 Stück ML-Train
Griffstange, Dach Kastenlok LGB 20500-E014
Feuerbüchse Kastenlok LGB 20500-E021
Wasserkasten Kastenlok LGB 20500-E023
Kohlekasten Kastenlok LGB 20500-E024
Wasserkasten Kastenlok LGB 20500-E028
Sicherheitsventil Kastenlok LGB 23500-E029
Kupplungskasten Kastenlok LGB 20500-E038
Kupplungskasten Kastenlok LGB 20500-E039
Kohlekasten Kastenlok LGB 20500-E124
Ersatzkohlen für 14 mm Schleiferkohlen Spur-G ML-Train
10x Schleifkontakt Großpackung für LGB-Loks der Spur-G ML-Train
8 Stück Kupplungsbügel für LGB Spur G ML-Train
10 Stück Kupplungshaken für LGB Spur G ML-Train
10 Stück Kupplungsstift für LGB Spur G ML-Train
10x Feder für Schleifkontakt Großpackung für LGB-Loks ML-Train 82963218
Kupplungsfeder für LGB Spur G ML-Train
Winkelstange, Dach Kastenlok LGB 20500-E013
Kastendampflok OEG Nr 102 LGB 25500
| Grunddaten Modell | |
|---|---|
| Artikelnummer | LGB 25500 |
| Modellbezeichnung | Kastendampflok OEG Nr. 102 |
| Hersteller | LGB – Gebr. Märklin & Cie. GmbH |
| Spur / Maßstab | Spur G (IIm), 1:22,5 – Gleis 45 mm |
| Produktion | ab 2011 |
| UVP bei Einführung | 299,95 € |
| Bahngesellschaft | OEG |
| Betriebsnummer | 102 |
| Ersatzteil-Basis | Kastendampflok Feuriger Elias (Baugruppe DA-17) – gleiche Teilebasis wie LGB 2050, LGB 2150, LGB 22500, LGB 23500 |
| Unterlagen | Explosionszeichnung (PDF) · Anleitung (PDF) |
| Grunddaten Vorbild | |
|---|---|
| Bahngesellschaft | Oberrheinische Eisenbahn-Gesellschaft (OEG), gegründet 1911 von der Stadt Mannheim und der Süddeutschen Eisenbahn-Gesellschaft |
| Bauart | B n2t – zweiachsige Nassdampf-Tenderlok mit Kastenaufbau (Dampfstraßenbahnlokomotive) |
| Spurweite | 1000 mm (Meterspur) |
| Hersteller / Baujahre | Maschinenfabrik Heilbronn, Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe und Henschel & Sohn, 1886 bis 1899 |
| Stückzahl | rund 20 Dampflokomotiven, Betriebsnummern im Bereich 53 bis 82 |
| Höchstgeschwindigkeit | 30 km/h |
| Strecken | Streckendreieck Mannheim – Weinheim – Heidelberg – Mannheim, Betriebsaufnahme Mannheim – Weinheim am 12. September 1887 |
| Ende des Dampfbetriebs | Elektrifizierung ab 1915, Streckendreieck 1956 vollständig elektrisch, letzte Dampfloks 1963 |
| Erhaltene Lokomotiven | Lok 56 (Karlsruhe 1886) im Technoseum Mannheim, Lok 102 in dessen Sammlung, OEG 101 als „Schwarzach“ bei der Selfkantbahn |
| Heute | Die Strecken werden von der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) betrieben |
Die Geschichte des Feurigen Elias und der Oberrheinischen Eisenbahn-Gesellschaft
Das Vorbild fuhr im Rhein-Neckar-Raum. 1886 erhielt ein Konsortium um Herrmann Bachstein die Konzession für eine meterspurige Dampfbahn, am 12. September 1887 begann der Betrieb zwischen Mannheim und Weinheim. Bis in die 1890er Jahre wuchs das Netz zu einem Streckendreieck zwischen Mannheim, Weinheim und Heidelberg. Ab 1895 führte die Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft den Betrieb. 1911 gründeten die Stadt Mannheim und die SEG die Oberrheinische Eisenbahn-Gesellschaft, die am 1. April 1911 übernahm.
Die Lokomotiven der OEG
Für den Verkehr beschaffte die Bahn zwischen 1886 und 1899 rund zwanzig Dampflokomotiven von der Maschinenfabrik Heilbronn, der Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe und von Henschel & Sohn. Es waren überwiegend zweiachsige Nassdampf-Tenderloks der Bauart B n2t für Meterspur. Ein Teil von ihnen trug einen geschlossenen Kastenaufbau. Die Blechverkleidung deckte Kessel, Räder und Triebwerk ab, denn die Züge fuhren streckenweise im Straßenraum. Die zulässige Geschwindigkeit lag bei 30 Kilometern in der Stunde.
Woher der Name kommt
Den Spitznamen „Feuriger Elias“ trug nicht nur die OEG. Er geht auf den Propheten Elija zurück, der nach dem zweiten Buch der Könige in einem feurigen Wagen zum Himmel auffuhr, und wurde im ganzen Land für rauchende Nebenbahnen verwendet. Auf der Vorgebirgsbahn, der Strohgäubahn oder der Dampfstraßenbahn Darmstadt–Alsbach hieß es genauso. Bei der OEG blieb der Name besonders lange haften, weil dort neben Straßen und durch Ortsdurchfahrten gedampft wurde.
Die Elektrifizierung
Die Elektrifizierung begann am 2. September 1915 zwischen Käfertal, Viernheim und Weinheim. 1956 war das Streckendreieck vollständig elektrisch, der Personenverkehr auf den letzten Abschnitten war schon 1954 auf Diesel umgestellt worden, der Güterverkehr 1958. 1963 endete der Dampfbetrieb. Die Lok 56 von 1886 steht seit 1961 als Denkmal und gehört heute dem Technoseum Mannheim, dort liegt auch die Lok 102. Die Strecken betreibt heute die rnv.
Die Kastenlok bei LGB
LGB führte die Kastenlok spätestens ab 1979 als Artikel 2050 in grüner OEG-Ausführung, ab 1991 folgte die Nummer 2150. Später erschienen die Varianten 22500 mit der Betriebsnummer 29 und 23500 in DR-Anschrift als 99 821; für diese DR-Nummer ist kein Vorbild belegt. Zum hundertjährigen Bestehen der OEG kam 25500 als Lok Nr. 102 heraus, rund 24,5 Zentimeter lang und auf beiden Achsen angetrieben. Die Ersatzteile führt LGB gemeinsam unter 20500.
Das Modell LGB 25500 „Kastendampflok OEG Nr. 102“ erschien 2011. Für Ersatzteile gilt die Teilebasis der Baugruppe Kastendampflok Feuriger Elias; maßgeblich ist die Explosionszeichnung der jeweiligen Lok.
Quellen
Vorbildangaben nach Wikipedia (Oberrheinische Eisenbahn-Gesellschaft, Feuriger Elias, Bahnstrecke Mannheim–Weinheim), lokomotive.de und dem Technoseum Mannheim; Modellangaben nach LGB/Märklin.
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