LGB C-Getriebe mit Doppelzahnrad: Anleitung zum richtigen Einbau
Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Einbau von Doppelzahnrädern im LGB C-Getriebe. Tipps zu Motorenflanschen, Ersatzteilen und Montage-Fehlern.
Weiterlesen →Diese Kategorie führt die Ersatzteile der 20390, der ersten LGB-Ausführung des Bernina-Triebwagens. Sie kam 2002 heraus, hat zwei Motoren und war wahlweise mit den Betriebsnummern 32 und 34 zu haben. Alle späteren Auflagen bauen auf ihr auf.
| Jahr | Artikel | Modell | Betriebsnr | Unterlagen |
|---|---|---|---|---|
| 2002 | LGB 20390 | ABe 4/4 Triebwagen | 32 / 34 | Zeichnung (PDF) Anleitung (PDF) |
Eine Besonderheit: die Blätter der 20390 – 20390-1 und 20390-2 – zeigen nummerierte Positionen, nennen aber keine Bestellnummern. Wie Sie trotzdem zum richtigen Teil kommen, steht unter den Artikeln.
Weil das Grundmodell über alle Auflagen gleich geblieben ist, stehen hier zusätzlich die Teile der jüngeren Ausführungen: Antrieb, Getriebe, Radsätze und Schleifkontakte sind dieselben Artikel. Die Modelle von 2005 haben eigene Kategorien – Museumstriebwagen 21390, 21391, 21392 mit Sound und 21393 mit MZS-Decoder –, ebenso die späteren 22390, 23390, 24390, 25390, 25392 und das Zugset 21000.
Die Berninabahn wurde zwischen 1908 und 1910 eröffnet und verbindet Tirano im Veltlin über den Berninapass mit St. Moritz. Sie war von Anfang an elektrisch betrieben – mit Gleichstrom, anders als das übrige Netz der Rhätischen Bahn. Für den Betrieb beschaffte sie vierachsige Personentriebwagen der Reihe BCe 4/4.
1943 ging die Berninabahn in der Rhätischen Bahn auf; die Triebwagen liefen dort als ABe 4/4 30 bis 34 weiter. Sie bewältigten jahrzehntelang den Verkehr über die steilste Strecke des Netzes – bis zu 70 Promille Steigung ohne Zahnstange. Heute ist die Strecke Teil des UNESCO-Welterbes; erhaltene Fahrzeuge sind als historische Triebwagen im Einsatz.
LGB brachte den Triebwagen 2002 als 20390 heraus. Angetrieben wird das Modell von zwei Motoren, je einer in jedem Drehgestell. Diese Artikelnummer gibt bis heute den Namen der Teilefamilie vor: ein großer Teil der Gehäuse- und Inneneinrichtungsteile läuft unter der Nummer 20390 oder 21390.
2005 folgte gleich eine ganze Familie zur Betriebsnummer 34: die 21390 als Museumstriebwagen mit DCC-Schnittstelle, die 21391, die 21392 mit MZS-Sound und die 21393 mit MZS-Decoder. Später kamen 22390, 23390, 24390, 25390 und 25392 dazu. Unterschieden haben sich vor allem Lackierung, Beschriftung und die Digital- und Soundausstattung – am Fahrwerk passt fast alles über die Jahrgänge hinweg.
Zwei Wege führen zum Ziel, und der erste ist der schnellere:
Mit diesen Angaben sagen wir Ihnen, welcher Artikel das heute ist und ob er noch lieferbar ist. Eine Bestellnummer müssen Sie nicht selbst suchen – die Blätter dieser Baureihe hatten nie eine.
Unter den eigenen Nummern der 20390 führt der Shop vor allem Teile am Wagenkasten: den Stromabnehmerträger in rot (dreistellige Stückzahl), die Stirntür Nr. 32, Schiebetür, Fenster, Sitze, Gehäuse und ein montiertes Drehgestell. Vieles davon ist Rarität – erst eine Anfrage sagt Ihnen sicher, ob noch etwas im Regal liegt.
Was laufend gebraucht wird, sind die Teile des B-Getriebes: Motor, Antriebsachsen, Haftreifen, Kontaktdrähte, Schleifschuhe und Schleiferkohlen, dazu Scherenstromabnehmer, Laternen, Puffer und Schienenräumer, Kupplungsteile und Schrauben. Insgesamt sind 53 der 164 Artikel dieser Kategorie verkäuflich.
Weil der Triebwagen zwei angetriebene Drehgestelle hat, brauchen Sie die Verschleißteile in aller Regel doppelt. Wenn ein lange abgestellter Triebwagen ruckelt oder stehen bleibt, liegt es fast immer an den Schleifkontakten – schnell gewechselt und günstig.
Vorbildangaben nach der Rhätischen Bahn und Wikipedia · Modellangaben nach LGB/Märklin, der LGB-Produktdatenbank und unserer Lok-Liste · Zeichnungen und Ersatzteillisten © Ernst Paul Lehmann Patentwerk / Gebr. Märklin & Cie. GmbH
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