LGB C-Getriebe mit Doppelzahnrad: Anleitung zum richtigen Einbau
Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Einbau von Doppelzahnrädern im LGB C-Getriebe. Tipps zu Motorenflanschen, Ersatzteilen und Montage-Fehlern.
Weiterlesen →Die Explosionszeichnung zeigt alle Bauteile der LGB 21390 mit ihren Positionsnummern. Über die Nummer finden Sie in der Tabelle darunter das passende Ersatzteil.
Explosionszeichnung der Lok als PDF öffnen
Bedienungsanleitung der Lok als PDF öffnen
| Nr. | Bild | Name | LGB-Nr. | Art. Nr. |
|---|---|---|---|---|
| 1 | – | Zubehör-Set Steckteile Dach | E176890 | nicht mehr lieferbar |
| 2 | ![]() |
Stromabnehmer | E124023 | 63403001 |
| 3 | ![]() |
Laterne | E176898 | 23460004 |
| 5 | – | Zubehör-Set Steckteile Stirn | E176903 | nicht mehr lieferbar |
| 6 | ![]() |
Zubehör-Set Griffstangen | E177047 | nicht mehr lieferbar |
| 7 | ![]() |
Spannrahmen, Treppen | E177049 | 25392007 |
| 8 | ![]() |
Motor | E126050 | 82501030 |
| 9 | ![]() |
Schleifschuh u. Kohle | E171326 | 83201244 |
| 10 | ![]() |
Kontaktdrähte | E177051 | 26391020 |
| 11 | ![]() |
Haftreifen 25x32x1mm, 20 St. | E126174 | 82501020 |
| 12 | ![]() |
Radsatz m. Einstich | E137859 | 28515017 |
| 13 | ![]() |
Rad mit Zahnrad auf Achse | E132024 | 86701003 |
| 14 | ![]() |
Puffer, Schienenräumer | E177059 | 25392014 |
| 15 | ![]() |
Kupplung | E171327 | 80964407 |
| 16 | ![]() |
Beilagscheibe 15 mm, 10 St. | E133417 | 88101004 |
| 17 | ![]() |
Beilagscheibe 9mm, 10 St. | E124208 | 88101003 |
| 18 | ![]() |
Schraube 3x6,5, 10 St. | E124014 | 88101005 |
| 19 | ![]() |
Schraube 3x9,5, 10 St. | E124197 | 88101006 |
| 20 | ![]() |
Schraube 3x13, 10 St. | E124205 | 88101012 |
| 21 | ![]() |
Schraube 2,2x4,5, 10 St. | E129265 | 88101009 |
| 22 | ![]() |
Schraube 2,2x9,5, 10 St. | E124206 | 88101011 |
| 23 | ![]() |
Schraube 2,2x6,5, 10 St. | E124010 | 88101010 |
| – | ![]() |
Lokführer | E134991 | 88501110 |
| – | ![]() |
Kupplungshaken, 2 St. | E130547 | 82501025 |
Teile mit „–“ sind in der Explosionszeichnung nicht nummeriert.
| Grunddaten Modell | |
|---|---|
| Artikelnummer | LGB 21390 |
| Modellbezeichnung | ABe 4/4 Museumstriebwagen |
| Hersteller | LGB – Ernst Paul Lehmann Patentwerk, Nürnberg |
| Spur / Maßstab | Spur G (IIm), 1:22,5 – Gleis 45 mm |
| Produktion | 2005 bis 2006 |
| UVP bei Einführung | 629,00 € (LGB-Buch) |
| Konstruktionsstand | Lehmann |
| Bahngesellschaft | RhB |
| Betriebsnummer | 34 |
| Ausstattung | DCC-Schnittstelle |
| Ersatzteil-Basis | RhB ABe 4/4 I / BCe 4/4 (Bernina) (Baugruppe EL-12) – gleiche Teilebasis wie LGB 20390, LGB 21391, LGB 21393 |
| Unterlagen | Anleitung (PDF) · Anleitung (2005 01) (PDF) |
| Grunddaten Vorbild | |
|---|---|
| Bahngesellschaft | Berninabahn (BB), ab 1943 Rhätische Bahn |
| Bauart | vierachsiger Elektrotriebwagen, Achsformel 4/4, ursprünglich BCe 4/4 und BCFe 4/4 |
| Hersteller / Baujahre | SIG Neuhausen (mechanischer Teil) und Alioth Basel (elektrischer Teil), 1908 bis 1911 |
| Stückzahl | 17 Triebwagen; davon neun 1946 bis 1953 umgebaut zu ABe 4/4 30 bis 38 |
| Spurweite und Fahrleitung | 1000 mm; 750 V Gleichstrom, seit 1935 1000 V |
| Leistung | ursprünglich 220 kW bei 22 km/h, nach dem Umbau 395 bis 440 kW |
| Höchstgeschwindigkeit | 45 km/h, nach dem Umbau 55 km/h |
| Dienstgewicht | rund 30 t bei 13.930 mm Wagenlänge |
| Einsatz | Berninabahn St. Moritz – Tirano, Scheitelpunkt Ospizio Bernina 2253 m ü. M., Steigungen bis 70 ‰ |
| Erhaltene Fahrzeuge | Nr. 30 und 34 als gelbe Nostalgietriebwagen der RhB, Nr. 35 seit 2010 bei der Museumsbahn Blonay–Chamby |
Die Berninabahn verbindet St. Moritz im Engadin mit Tirano in der Lombardei. Die meterspurige Strecke entstand in Etappen. Am 1. Juli 1908 gingen Pontresina–Morteratsch und Tirano–Poschiavo in Betrieb, am 5. Juli 1910 war die Linie durchgehend befahrbar. Sie überwindet ohne Zahnstange Steigungen bis 70 Promille und erreicht am Ospizio Bernina 2253 Meter über Meer. Seit 2008 gehört sie zum Welterbe der UNESCO.
Für den elektrischen Betrieb beschaffte die Bahn 17 vierachsige Triebwagen in zwei Serien. Den mechanischen Teil lieferte die SIG in Neuhausen, die elektrische Ausrüstung die Basler Firma Alioth. Von 1908 bis 1909 kam die erste Serie als BCe 4/4, 1911 folgten drei BCFe 4/4 mit Gepäckabteil. Die Fahrleitung führte zunächst 750 Volt Gleichstrom, seit 1935 sind es 1000 Volt. Die Motoren leisteten 220 Kilowatt, zugelassen waren 45 Stundenkilometer.
1943 übernahm die Rhätische Bahn die Berninabahn. Statt neue Fahrzeuge zu kaufen, modernisierte sie zwischen 1946 und 1953 in Landquart und Poschiavo neun Triebwagen. Diese erhielten neue elektrische Ausrüstungen und die Nummern 30 bis 38. Die Leistung stieg auf 395, bei späteren Umbauten auf 440 Kilowatt, die Höchstgeschwindigkeit auf 55 Stundenkilometer, die Anhängelast auf 40 Tonnen. Die Nummern 30 bis 34 waren für zwei Spannungen eingerichtet und konnten auch nach Arosa fahren.
Mit der Reihe ABe 4/4 III verloren die alten Triebwagen ab 1988 ihre Stammleistungen. Vierzehn Fahrzeuge wurden verschrottet, darunter 2015 der frühere BCe 4 12, der zuletzt als Dienstfahrzeug Xe 4/4 9923 lief. Drei Wagen blieben erhalten. Die Nummern 30 und 34 lackierte die Rhätische Bahn 2000 und 2001 gelb, sie stehen als historische Triebwagen im Einsatz. Der Triebwagen 35 gehört seit 2010 zur Museumsbahn Blonay–Chamby.
LGB nahm den Berninatriebwagen 2002 als 20390 ins Programm, mit zwei Motoren und den Betriebsnummern 32 und 34. Ab 2005 folgten mehrere Ausführungen der Nummer 34, darunter der Museumstriebwagen 21390 und die Soundvariante 21392. Unter Märklin erschienen ab 2009 die Betriebsnummern 30, 33 und 31 als 22390, 23390 und 24390. 2010 kam das Zugset 21000 mit einem BCe 4/4 der Epoche I und drei Wagen. 2016 folgte die 25390 der Epoche III, von 2022 bis 2025 die gelbe 25392. Das Grundmodell blieb gleich, unterschiedlich sind Digital- und Soundausstattung.
Das Modell LGB 21390 „ABe 4/4 Museumstriebwagen“ wurde von 2005 bis 2006 gebaut. Ausstattung: DCC-Schnittstelle; Konstruktionsstand Lehmann. Für Ersatzteile gilt die Teilebasis der Baugruppe RhB ABe 4/4 I / BCe 4/4 (Bernina); maßgeblich ist die Explosionszeichnung der jeweiligen Lok.
Vorbildangaben nach Wikipedia (RhB ABe 4/4 I, Berninabahn) und berninabahn.ch · Modellangaben nach LGB/Märklin
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