Explosionszeichnung Parkbahn-Diesellok Köf LGB 24900
Die Explosionszeichnung zeigt alle Bauteile der LGB 24900 mit ihren Positionsnummern. Über die Nummer finden Sie in der Tabelle darunter das passende Ersatzteil.
Explosionszeichnung der Lok als PDF öffnen
Bedienungsanleitung der Lok als PDF öffnen
| Nr. | Bild | Name | LGB-Nr. | Art. Nr. |
|---|---|---|---|---|
| 1 | ![]() |
Glocke, Tankverschluß | E237212 | 24900001 |
| 2 | ![]() |
Stirnlampe unten | E237213 | 24900002 |
| 3 | ![]() |
Stirnlampe oben | E237214 | 24900003 |
| 4 | ![]() |
Laterne hinten | E237215 | 24900004 |
| 5 | ![]() |
Puffer | E129266 | 70302005 |
| 6 | ![]() |
Handgriffe | E145435 | 24900006 |
| 7 | ![]() |
Fenstereinsatz | E145461 | nicht mehr lieferbar |
| 8 | ![]() |
Lokführer | E132022 | 88501090 |
| 9 | ![]() |
Schraube | E124197 | 88101006 |
| 10 | ![]() |
Schraube | E124010 | 88101040 |
| 11 | ![]() |
Schraube | E129265 | 88101009 |
| 12 | ![]() |
Beilagscheibe | E124208 | 27802006 |
| 13 | ![]() |
Schraube | E124014 | 88101005 |
| 14 | ![]() |
Getriebe-Deckel, Boden | E185962 | 20753009 |
| 15 | ![]() |
Motor | E126050 | 82501030 |
| 16 | ![]() |
Getriebemittelteil | E126006 | 26391012 |
| 17 | ![]() |
Kupplung | E171327 | 80964407 |
| 18 | ![]() |
Kupplungshalteplatten vo.+hi. | E194231 | 70501017 |
| 19 | ![]() |
Schleifschuh u. Kohle | E171326 | 83201244 |
| 20 | ![]() |
Kontaktdrähte | E177051 | 26391020 |
| 21 | ![]() |
Radsatz | E233595 | 24900021 |
| 22 | ![]() |
Radsatz | E233591 | 24900022 |
| 23 | ![]() |
Haftreifen | E126174 | 82501020 |
| 24 | ![]() |
Kuppelstange links | E237216 | nicht mehr lieferbar |
| 25 | ![]() |
Kuppelstange rechts | E237217 | nicht mehr lieferbar |
Produkte
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4 Stk. Lampenglas LGB geprägt Ø 14 mm ML-Train
4 Stk. Lampenglas LGB geprägt silber Ø 14 mm ML-Train
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Parkbahn-Diesellok LGB 24900
| Grunddaten Modell | |
|---|---|
| Artikelnummer | LGB 24900 |
| Modellbezeichnung | Parkbahn-Diesellok |
| Hersteller | LGB – Gebr. Märklin & Cie. GmbH |
| Spur / Maßstab | Spur G (IIm), 1:22,5 – Gleis 45 mm |
| Produktion | 2009 bis 2011 |
| UVP bei Einführung | 210,00 € (LGB-Buch) |
| Ausstattung | DCC-Schnittstelle |
| Ersatzteil-Basis | Köf / D 10 (Rangierdiesellok 2090) (Baugruppe DI-05) – gleiche Teilebasis wie LGB 2090, LGB 20900, LGB 2090N, LGB 2190, LGB 21900, LGB 22900, LGB 23900, LGB 70502 |
| Unterlagen | Explosionszeichnung (PDF) · Anleitung (baugleich 20900) (PDF) |
| Grunddaten Vorbild | |
|---|---|
| Fahrzeuggattung | Kleinlokomotive für den Rangierdienst, Begriff der Deutschen Reichsbahn ab 1929 |
| Bauart | zweiachsig, Achsformel B, Kraftübertragung mechanisch mit Kettenantrieb |
| Beschaffung | Versuchsfahrzeuge ab 1927, ab 1933 über 1000 Stück |
| Leistungsgruppen | Gruppe I bis 40 PS, Gruppe II darüber, ab 1956 bei der DB Gruppe III über 150 PS |
| Bauartbezeichnungen | Kb Benzol, Kö Diesel, Köf Diesel mit Flüssigkeitsgetriebe, Ks Akkumulator |
| Leistung Gruppe I | bis 39 PS (28,6 kW), ab 1954 auf 50 PS vereinheitlicht |
| Dienstmasse | rund 8 t (Einheitsbauart 1934), rund 10 t (verstärkte Bauart ab 1935) |
| Höchstgeschwindigkeit | 30 km/h |
| Hersteller | Jung, Orenstein & Koppel, Windhoff, Gmeinder, Breuer, Smoschewer, Maschinenfabrik Esslingen |
| Vorbildbezug des Modells | kein einzelnes Vorbild belegt; LGB beschreibt die Parkbahn-Ausführung als typische kleine Parkbahnlok |
Die Kleinlokomotive und die kleinen Rangierdiesel
Auf kleinen Bahnhöfen lohnte sich keine eigene Rangierlok. Bis in die 1920er Jahre rangierte die Zuglok des Nahgüterzuges die Wagen selbst, was die Reisegeschwindigkeit drückte. Die Deutsche Reichsbahn führte deshalb um 1929 den Begriff Kleinlokomotive ein. Gesucht war ein Fahrzeug, das in Anschaffung und Unterhalt günstig war und von einem Mann bedient werden konnte. Nach Versuchen ab 1927 beschaffte die Bahn ab 1933 über tausend Stück.
Die Leistungsgruppen
Eingeteilt wurden die Kleinloks nach Leistung. Zur Leistungsgruppe I zählten Maschinen bis 40 PS, zur Leistungsgruppe II alle darüber; 1956 kam bei der Bundesbahn die Leistungsgruppe III für mehr als 150 PS hinzu. Die Bauartbezeichnung setzte sich aus dem K und dem Antrieb zusammen: Kb für Benzol, Kö für Diesel, Köf für Diesel mit Flüssigkeitsgetriebe, Ks für Akkumulator. Die Fahrzeuge der Leistungsgruppe I hatten die Achsfolge B, Kettenantrieb, bis 39 PS und rund acht Tonnen Dienstgewicht.
Das tiefliegende Führerhaus
Typisch war das tiefliegende Führerhaus, dessen Boden nur 560 Millimeter über Schienenoberkante lag. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 30 Stundenkilometer. Gebaut wurde von vielen Firmen, darunter Jung, Orenstein & Koppel, Windhoff, Gmeinder, Breuer, Smoschewer und die Maschinenfabrik Esslingen. Ab 1935 entstand eine verstärkte Einheitsbauart mit rund zehn Tonnen, die auch Anschlussgleise außerhalb der Bahnanlage bedienen durfte.
Ausmusterung und Erhalt
Die Bundesbahn musterte die Loks der Leistungsgruppe I bis 1963 aus, die Reichsbahn folgte in den 1970er Jahren. Erhalten blieben mehrere Maschinen, darunter betriebsfähige Fahrzeuge bei der Hespertalbahn und in Schwarzenberg sowie Museumsstücke in Dresden und Prora. Kleine zweiachsige Rangierdiesel dieser Bauart laufen bis heute auf Werkbahnen, Museumsbahnen und Parkbahnen.
Die Köf bei LGB
LGB brachte das Modell 1977 als 2090 heraus und nannte es Köf; in den Ersatzteilunterlagen wird die Bauart als D 10 geführt. Ein einzelnes Vorbild ist nicht belegt, LGB beschreibt die spätere Parkbahn-Ausführung als typische kleine Parkbahnlok. Kennzeichen des Modells sind die vom Fahrregler aus fernbedient absenkbaren Kupplungshaken vorn und hinten sowie die Warnleuchten auf dem Dach. Auf die 2090 folgten die Ausführungen 2090N, 2190 und 20900, bis 2008 die DUO-Modelle 21900 und 23900, letzteres blau als Henschel-Lok. Von 2003 bis 2004 gab es die 22900 mit der Beschriftung DB V 10 105, von 2009 bis 2011 die Parkbahnlok 24900. Bei den Ersatzteilen sind drei Konstruktionsstände zu unterscheiden.
Das Modell LGB 24900 „Parkbahn-Diesellok“ wurde von 2009 bis 2011 gebaut. Ausstattung: DCC-Schnittstelle. Für Ersatzteile gilt die Teilebasis der Baugruppe Köf / D 10 (Rangierdiesellok 2090); maßgeblich ist die Explosionszeichnung der jeweiligen Lok.
Quellen
Vorbildangaben nach Wikipedia (Kleinlokomotive, DR-Kleinlokomotive Leistungsgruppe I) und deutsche-kleinloks.de; Modellangaben nach LGB/Märklin.
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