Ersatzteile für LGB Mallet Lok Reparatur: Den Klassiker erhalten
Welche Ersatzteile benötigen Sie für Ihre LGB Mallet Lok? Tipps zu Getriebe, Elektronik und Umbau inkl. Experten-FAQs zur 2085-Serie.
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Diese Kategorie fasst die Baugruppe zusammen: Zwei Modelle mit eigener Teileliste (23460 und 23461), dazu der gemeinsame Teilevorrat der sechs älteren Lehmann-Loks. Die drei Ziffern hinter dem M der Artikelnummer sind die Positionsnummer auf der Explosionszeichnung: 23460-M020 ist das Rad mit Zahnrad auf Position 20.
Teile der Baujahre 1986 bis 2004 stehen in der Kategorie der älteren Modelle. Die Zahnradlok gab es als FO- und als Schöllenenbahn-Ausführung – die Tabelle in der Beschreibung unten ordnet jede Nummer zu.
Diese Ersatzteil-Kategorie umfasst 8 LGB-Modelle aus den Jahren 1986 bis 2017. Alle Modelle der Kategorie haben dieselbe Teilebasis – maßgeblich ist die Explosionszeichnung der jeweiligen Lok. Die Spalte Teile führt direkt zur Teileliste des Modells; die Modelle ohne eigenes Ersatzteilblatt stehen zusammen in der Kategorie der älteren Modelle.
| Jahr | Artikel | Modell | Bahn / Betriebsnummer | Ausstattung | Teile |
|---|---|---|---|---|---|
| 2017 | LGB 23461 | HGe 2/2 (Ep. III) Einmalige Serie 100 Jahre; erstmals mit Sound |
SchB | mfx/DCC Sound, Limitiert | Teileliste |
| 2013 | LGB 23460 | HGe 2/2 Zahnrad-Elektrolok | FO | MZS-Decoder | Teileliste |
| 2004 | LGB 24460 | HGe 2/2 | FO 24 | Analog | ältere Modelle |
| 1996 | LGB 22460 | Zahnrad-E-Lok 'LG Rack Loco' gelb/weiß Katalog 2000 |
– | Analog | ältere Modelle |
| 1990 | LGB 2146 | E- Lok HGe 2/2 Schoellenenbahn | SchB | – | ältere Modelle |
| 1990 | LGB 21460 | HGe 2/2 blau/beige (auch als 2146) Ersatzteil 21460-E032 'Tür blau/weiß' |
– | Analog | ältere Modelle |
| 1986 | LGB 2046 | HGe 2/2 Zahnradlok | FO | Analog | ältere Modelle |
| 1998 | LGB 70246 | Set mit HGe 2/2 blau | – | Set | ältere Modelle |
Die Schöllenenbahn verbindet Göschenen am Nordportal des Gotthardtunnels mit Andermatt im Urserental. Gebaut wurde die meterspurige Strecke von 1913 bis 1917; am 11. Juli 1917 wurde sie eingeweiht. Die Linie ist nur 3770 Meter lang, davon sind 2509 Meter mit einer Zahnstange nach dem System Abt ausgerüstet. Die größte Steigung beträgt 179 Promille. Ohne Zahnstange wäre der Aufstieg durch die Schöllenenschlucht nicht möglich.
Für den Betrieb lieferten die Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik in Winterthur und Brown, Boveri & Cie. in Baden vier zweiachsige Lokomotiven mit den Nummern 1 bis 4. Sie gingen 1916 in Betrieb und wogen 25,1 Tonnen. Zwei Gleichstrom-Nebenschlussmotoren brachten zusammen 235 kW. Über ein Vorgelege mit doppelter Übersetzung wirkten sie auf die Triebzahnräder und auf zwei Blindwellen, die beide Achsen über Kuppelstangen antrieben. Der Adhäsionsantrieb ließ sich vollständig auskuppeln. Fünf voneinander unabhängige Bremsen sorgten für die Sicherheit, darunter eine Fliehkraftbremse.
Anfangs führte die Fahrleitung 1200 Volt Gleichstrom. Damit schafften die Loks 40 Tonnen Anhängelast mit höchstens 8 km/h; zugelassen waren 29 km/h in der Adhäsion und 9 km/h in der Zahnstange. Ab den 1930er Jahren wurden sie stets talseits eingestellt und schoben die Züge bergwärts. 1940 erhielten sie von BBC eine neue elektrische Ausrüstung mit zwei Reihenschlussmotoren und 429 kW. Am 17. Oktober 1941 stellte die Bahn auf 11 kV 16⅔ Hz Wechselstrom um. Nun waren 48 Tonnen mit 14,5 km/h möglich, die Höchstgeschwindigkeiten stiegen auf 30 und 20 km/h.
Ende 1960 fusionierte die Schöllenenbahn mit der Furka-Oberalp-Bahn. Die vier Maschinen liefen ab 1961 als FO 21 bis 24 weiter. Ausgemustert wurden sie 1976, 1980, 1982 und zuletzt 1985. Erhalten blieb keine, alle vier gingen zum Verschrotter. Nur die elektrische Ausrüstung der Nummer 21 fand 1986 im Heizwagen X 4929 eine zweite Verwendung.
Die Strecke durch die Schöllenenschlucht gehört seit 2003 zur Matterhorn-Gotthard-Bahn, die aus dem Zusammenschluss der Furka-Oberalp-Bahn mit der Zermatt-Bahn hervorging. Zahnstange und 179 Promille sind geblieben, gefahren wird heute mit modernen Zahnradtriebzügen.
Den Anfang machte 1986 die 2046, eine analoge HGe 2/2 in der Ausführung der Furka-Oberalp-Bahn; zu ihr gehört die Explosionszeichnung 2046-1. Dieselbe Lok wurde später unter der fünfstelligen Nummer 20460 geführt, deren Ersatzteile die Kennung 20460-Exxx tragen. Wie beim Vorbild arbeitet das Modell wahlweise über Adhäsion oder über das Triebzahnrad, was die Antriebsgruppe zum wichtigsten Teilebereich der Kategorie macht.
Innerhalb der Kategorie sind zwei Ausstattungsstufen zu unterscheiden. Die Auflagen der Lehmann-Zeit – 2046 und 20460, die blau-beige 21460 sowie die 22460 und die 24460 von 2004 – sind analog ausgeliefert worden; ihre Ersatzteile laufen unter der Endung -Exxx, für die 24460 gibt es die Explosionszeichnung 24460-1 und eine Anleitung von 12/2004. Die Märklin-Auflagen tragen Decoder und werden über eine eigene Explosionszeichnung mit Teilenummern der Form 23460-Mxxx geführt. Wer Ersatzteile sucht, sollte deshalb zuerst die Artikelnummer auf dem Fahrzeugboden ablesen und danach die passende Zeichnung wählen, weil Platinen, Decoder und Lautsprecher auflagenspezifisch sind, während Gehäuse-, Fahrwerks- und Gestängeteile über mehrere Nummern hinweg gleich bleiben.
Neben den Serienmodellen gibt es mehrere Sonderausführungen. Die 21460 erschien blau-beige und zusätzlich im Set 70246 von 1998, zu dem eine eigene Anleitung vorliegt; als vierstellige Schreibweise ist dafür auch 2146 belegt. Die 22460 von 1996 zeigt als 'LG Rack Loco' eine gelb-weiße Phantasielackierung und stammt aus dem Katalog 2000. Die 24460 von 2004 trägt die FO-Betriebsnummer 24.
Unter Märklin kam 2013 die 23460 als FO-Maschine mit MZS-Decoder heraus. 2017 folgte die 23461 in der Ausführung der Schöllenenbahn in Epoche III, ausgeliefert als einmalige Serie zum Jubiläum 100 Jahre und als erste HGe 2/2 mit mfx/DCC-Sound. Jüngere Auflagen sind nicht bekannt, sodass die Teileversorgung der Kategorie heute auf diesen beiden Märklin-Nummern und den älteren Lehmann-Zeichnungen ruht.
Jede Teileliste folgt der Explosionszeichnung der Lok: Position 1 der Zeichnung ist die erste Zeile der Liste. Die Artikelnummer sagt dasselbe noch einmal – die drei Ziffern hinter dem M oder E sind die Positionsnummer. 23460-M020 ist das Rad mit Zahnrad auf Position 20, 23460-M016 die Kuppelstange auf Position 16. Daneben steht die LGB-Bestellnummer (E-Nummer) aus dem amtlichen Blatt: über sie ist das Teil eindeutig, auch wenn unser Artikelname anders lautet.
Ersatzteilblätter gibt es nur für die beiden Märklin-Modelle 23460 und 23461. Die älteren Lehmann-Loks 2046, 2146, 21460, 22460 und 24460 teilen sich den Teilevorrat unter der Stammnummer 20460 und stehen zusammen in einer Kategorie.
Neben den Originalteilen von LGB führen wir Teile der Marke ML-Train. Märklin liefert die Originale weiter; ML-Train hat viele Verschleißteile durch eigene Produkte ersetzt – Schleifkontakte, Haftreifen, Zahnräder, Kupplungsteile, Lampengläser. Bei gleicher Qualität ist der Preis günstiger, deshalb steht in manchen Zeilen ein ML-Train-Artikel.
Sie wissen nicht, welches Modell Sie haben? Die Artikelnummer steht auf der Verpackung und auf dem Beipackzettel. Ohne Nummer hilft die Tabelle oben: Jahr, Betriebsnummer und Ausstattung grenzen die Lok ein. Teile der älteren Baujahre stehen in der Kategorie der älteren Modelle.
Vorbildangaben nach Wikipedia (SchB HGe 2/2, Schöllenenbahn) und ferrosuisse.ch; Modellangaben nach LGB/Märklin.
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