Ersatzteile für LGB Dampflok Stainz: Die optimale Auswahl für Wartung und Reparatur
Finden Sie die richtigen Ersatzteile für Ihre LGB Dampflok Stainz. Tipps zu Antrieb, Sound-Nachrüstung und Dampf-Funktion für alte und neue Modelle.
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Die Modelle der Reihe 2x74x – Spreewald (DR 99 5631–5634) – teilen sich einen großen Teil ihrer Mechanik. Diese Ersatz- und Verschleißteile passen an mehr als eine Lok:
Hinweis: Was nur zu einer bestimmten Lok passt – Gehäuse, Aufbauten, Beschriftung, Elektronik – steht in der Unterkategorie dieses Modells.
Diese Ersatzteil-Kategorie umfasst 8 LGB-Modelle aus den Jahren 1987 bis 2026. Alle Modelle der Kategorie haben dieselbe Teilebasis – maßgeblich ist die Explosionszeichnung der jeweiligen Lok.
| Jahr | Artikel | Modell | Bahn / Betriebsnummer | Ausstattung | Teile |
|---|---|---|---|---|---|
| 2026 | LGB 24743 | DEV Spreewald Neuheit 2026 |
DEV Spreewald | mfx/DCC, Sound, Rauch, Energiespeicher | Ersatzteile |
| 2017 | LGB 24742 | DEV Spreewald | DEV Spreewald | mfx/DCC, Sound, Rauch | Ersatzteile |
| 2015 | LGB 24741 | DR 99 5631 | DR 99 5631 | mfx/DCC, Sound, Rauch | Ersatzteile |
| 2008 | LGB 23741 | DB 99 241 | DB 99 241 | MZS-Decoder, Rauch | Ersatzteile |
| 2002 | LGB 22741 | DEV Spreewald, MZS | DEV Spreewald | MZS-Decoder, Rauch | Ersatzteile |
| 1992 | LGB 21741 | DR 99 5633, schwarz | DR 99 5633 | Rauch | Ersatzteile |
| 1992 | LGB 2174D | DR 99 5633 identisch mit 21741 |
DR 99 5633 | Rauch | Ersatzteile |
| 1987 | LGB 2074D | DEV Spreewald | DEV Spreewald | Rauch | Ersatzteile |
Die Spreewaldbahn erschloss ab 1898 die Niederlausitz rund um Lübben, Cottbus und Straupitz. Sie war in Meterspur gebaut, die ersten Abschnitte gingen am 29. Mai 1898 in Betrieb. Zwischen 1904 und 1929 erreichte das Netz mit 84,7 Kilometern seine größte Ausdehnung. Betreiber waren zunächst die Lübben-Cottbuser Kreisbahnen, ab 1924 die Spreewaldbahn AG und ab 1949 die Deutsche Reichsbahn.
Die bekannteste Lok dieser Bahn stammt nicht aus der Lausitz. Die Arnold Jung Lokomotivfabrik in Jungenthal bei Kirchen an der Sieg lieferte 1917 fünf Maschinen an die Pillkaller Kleinbahn in Ostpreußen, die kurz zuvor von 750 Millimeter auf Meterspur umgespurt worden war. Es sind Nassdampf-Tenderloks der Bauart 1'C n2t mit vorlaufender Adams-Achse, drei Kuppelachsen, zwei Zylindern und Heusinger-Steuerung. Die Dienstmasse beträgt 26,1 Tonnen, die Höchstgeschwindigkeit 40 Kilometer pro Stunde. Geführt wurden sie als Nummern 21 bis 25.
Der Zweite Weltkrieg zerstreute die fünf Schwestern. Lok 21 gelangte in die Pfalz, fuhr für die Deutsche Bundesbahn zunächst als 99 2700 und ab 1955 als 99 241 auf der Lokalbahn Speyer–Neustadt und wurde 1957 ausgemustert. Die Loks 24 und 25 kamen 1944 zur Weimar-Rastenberger Eisenbahn und gingen 1946 in die Sowjetunion. Lok 23 erreichte 1947 die Spreewaldbahn, lief dort erst als 09-27 und trug ab 1954 die Nummer 99 5633. Die Reichsbahn führte die Gattung als 99 5631 bis 99 5634.
Der Personenverkehr der Spreewaldbahn endete am 4. Januar 1970, der Güterverkehr 1983. Lok 23 wurde im Raw Wernigerode aufgearbeitet und 1971 an den Deutschen Eisenbahn-Verein verkauft. Seither fährt sie als „Spreewald“ auf der Museumseisenbahn Bruchhausen-Vilsen–Asendorf und ist damit die einzige erhaltene Maschine der fünf. 1996 erhielt sie einen neuen Kessel und dabei das ursprünglich gerundete Führerhausdach zurück, das nach einer Kriegsreparatur flach ausgeführt war. 1998 gastierte sie zum hundertjährigen Jubiläum der Spreewaldbahn in Burg.
Bei LGB erschien die Spreewaldlok 1988 als 2074D in der Ausführung des Deutschen Eisenbahn-Vereins und mit Rauchentwickler. Nachgebildet ist damit die erhaltene Lok 23, die seit 1971 zwischen Bruchhausen-Vilsen und Asendorf im Einsatz ist. Sie brachte ein norddeutsches Meterspur-Vorbild in ein Programm, das bis dahin stark von österreichischen Schmalspurloks geprägt war. Für die Teilesuche ist der Zeitraum 1988 bis 1992 maßgeblich: Dafür gilt die Explosionszeichnung 2074D-1.
1992 kam die Lok in ihrer Reichsbahn-Ausführung als DR 99 5633 in Schwarz dazu. Sie trug zunächst die vierstellige Nummer 2174D und parallel die fünfstellige 21741; beide Artikelnummern bezeichnen dasselbe Modell. Auch diese Ausführung hatte einen Rauchentwickler, aber noch keine Digitalvorbereitung. Bis 2003 blieb sie in dieser Form im Programm und bildet zusammen mit der 2074D den ersten Konstruktionsstand.
2003 löste ein zweiter Konstruktionsstand die erste Bauform ab. Den Anfang machte die 22741 als DEV Spreewald mit Decoder für die Mehrzugsteuerung und mit Rauch; ab diesem Stand gilt die Explosionszeichnung 69572P. 2008 folgte die 23741 als DB 99 241, ebenfalls mit MZS-Decoder und Rauch – sie zeigt die Schwesterlok 21 in ihrer pfälzischen Zeit. Die Ersatzteile der beiden Konstruktionsstände unterscheiden sich, deshalb sind Baujahr und Artikelnummer der eigenen Lok vor jeder Bestellung zu klären. Als Faustregel gilt: Alles bis zur 21741 gehört zur ersten Bauform, alles ab der 22741 zur zweiten.
Unter Märklin wurde die Ausstattung durchgehend digital. 2015 erschien die 24741 als DR 99 5631 mit mfx/DCC-Decoder, Sound und Rauch, 2017 die 24742 wieder als DEV Spreewald mit derselben Ausstattung. Für 2026 ist die 24743 als DEV Spreewald angekündigt, erstmals zusätzlich mit Energiespeicher. Von den acht Artikelnummern der Baugruppe entfallen damit vier auf die Museumsausführung des DEV, drei auf die Reichsbahn und eine auf die Bundesbahn.
Vorbildangaben nach Wikipedia (Spreewaldbahn, PKB Nr. 21 bis 25, DR-Baureihe 99 5633) und museumseisenbahn.de des Deutschen Eisenbahn-Vereins; Modellangaben nach LGB/Märklin.
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