LGB Dampflok Schleifkontakte richtig austauschen: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Erfahren Sie, wie Sie Schleifkontakte Ihrer LGB Dampflok fachgerecht austauschen, um eine optimale Stromaufnahme und Fahrleistung sicherzustellen.
Weiterlesen →Die Explosionszeichnung zeigt alle Bauteile der LGB 24140 mit ihren Positionsnummern. Über die Nummer finden Sie in der Tabelle darunter das passende Ersatzteil.
Explosionszeichnung der Lok als PDF öffnen
Bedienungsanleitung der Lok als PDF öffnen
| Nr. | Bild | Name | LGB-Nr. | Art. Nr. |
|---|---|---|---|---|
| 1 | ![]() |
Schornstein schlank | E195843 | 24141001 |
| 2 | ![]() |
Mutter | E134846 | nicht mehr lieferbar |
| 3 | ![]() |
Ventile, Regler | E197774 | 24141003 |
| 4 | ![]() |
Handräder, Lufthutze | E197775 | nicht mehr lieferbar |
| 5 | ![]() |
Manometer, Hebel | E197776 | 24141005 |
| 6 | ![]() |
Schraube 2,2x9,5, 10 St. | E124206 | 88101011 |
| 7 | ![]() |
Schraube 2,2x4,5, 10 St. | E129265 | 88101009 |
| 8 | ![]() |
Schraube 2,2x6,5, 10 St. | E124010 | 88101010 |
| 9 | ![]() |
Schraube 3x9,5, 10 St. | E124197 | 88101006 |
| 10 | ![]() |
Heizer mit Schürhaken | E135053 | 88501120 |
| 11 | ![]() |
Handgriffe, 4 St. | E195845 | nicht mehr lieferbar |
| 12 | ![]() |
Kupplung | E171327 | 80964407 |
| 13 | ![]() |
Leitern, Blattfedern | E197777 | 24141013 |
| 14 | ![]() |
Kupplungsbügel vorn | E195842 | 24141014 |
| 15 | ![]() |
Gestängehalter, Verbindungshebel | E197778 | 24141015 |
| 16 | ![]() |
Ölkannen | E197779 | nicht mehr lieferbar |
| 17 | ![]() |
Gestänge links | E197780 | 24141017 |
| 18 | ![]() |
Gestänge rechts | E197781 | 24141018 |
| 19 | ![]() |
Zwischenwelle | E195346 | 23130019 |
| 20 | – | Radsatz langer Zapfen | E195347 | nicht mehr lieferbar |
| 21 | – | Radsatz | E195350 | nicht mehr lieferbar |
| 22 | ![]() |
Getriebeoberteil | E195310 | nicht mehr lieferbar |
| 23 | ![]() |
Getriebeboden | E195311 | nicht mehr lieferbar |
| 24 | – | Motor | E195319 | nicht mehr lieferbar |
| 25 | ![]() |
Zubehör-Set Drähte, Klammer | E197783 | 23130024 |
| 26 | ![]() |
Feder, Kohle, Schleifschuh | E197785 | 82201020 |
| Grunddaten Modell | |
|---|---|
| Artikelnummer | LGB 24140 |
| Modellbezeichnung | Feldbahn-Dampflok Nr. 1 KJF |
| Hersteller | LGB – Gebr. Märklin & Cie. GmbH |
| Spur / Maßstab | Spur G (IIm), 1:22,5 – Gleis 45 mm |
| Produktion | ab 2013 |
| UVP bei Einführung | 199,95 € |
| Bahngesellschaft | KJF |
| Betriebsnummer | 1 |
| Ersatzteil-Basis | Feldbahn-Dampflok (Jung-Bauart) (Baugruppe DA-02) – gleiche Teilebasis wie LGB 20140, LGB 21140, LGB 22140, LGB 23140, LGB 24141 |
| Unterlagen | Explosionszeichnung (PDF) · Anleitung (Serie 2x140) (PDF) |
| Grunddaten Vorbild | |
|---|---|
| Fahrzeuggattung | Feldbahn-Dampflokomotive für nicht öffentliche Werk- und Feldbahnen |
| Bauart | B n2t – zweiachsige Tenderlok mit Innenrahmen |
| Spurweite | meist 600 mm; Feldbahnen allgemein 400 bis 1000 mm |
| Hersteller | Arnold Jung Lokomotivfabrik, Jungenthal bei Kirchen (Sieg), gegründet 1885; daneben Orenstein & Koppel, Henschel, Krauss, Borsig |
| Beispieltyp | Jung Typ HILAX, ab 1938 gebaut, rund 180 Stück |
| Leistung (HILAX) | 65 PS |
| Höchstgeschwindigkeit | in der Regel nicht über 10 km/h |
| Steuerung | Heusinger-Steuerung mit Flachschiebern, Einmannbetrieb |
| Einsatz | Ziegeleien, Torfstiche, Steinbrüche, Bergwerke, Baustellen, Heeresfeldbahnen |
| Erhaltene Fahrzeuge | Frankfurter Feldbahnmuseum (21 Dampfloks, elf betriebsfähig), Feldbahnmuseum Oekoven, Waldeisenbahn Muskau |
Feldbahnen sind Schmalspurbahnen in einfachster Bauform, meist nicht öffentlich und nur für den Werkverkehr gedacht. Die Spurweiten liegen zwischen 400 und 1000 Millimetern, am häufigsten sind 600 Millimeter. Gefahren wurde langsam, in der Regel nicht schneller als zehn Kilometer in der Stunde. Das Gleis bestand vielfach aus transportablen Jochen, die man dem Abbau folgend versetzte. Schon 1883 zählte Preußen 381 solcher tragbaren Schmalspurbahnen mit über 435 Kilometern Gleis.
Die passenden Lokomotiven waren klein, robust und einfach gebaut: zweiachsige Tenderloks der Bauart B n2t mit Innenrahmen, Heusinger-Steuerung und Flachschiebern. Der Wasservorrat lag in den Rahmenwangen, der Kohlebehälter vor dem Führerhaus. Bedient wurden sie im Einmannbetrieb. Ein bekanntes Beispiel ist der Typ HILAX der Lokomotivfabrik Jung, ab 1938 rund 180 Mal gebaut, für 600 Millimeter Spurweite und mit 65 PS.
Jung war einer der großen Hersteller dieser Gattung. Die Firma wurde 1885 in Jungenthal bei Kirchen an der Sieg gegründet und lieferte über 12.000 Lokomotiven für Spurweiten von 500 bis 1435 Millimetern, darunter ganze Typenreihen für Feld- und Werkbahnen. Den Dampflokbau gab Jung 1976 auf, 1993 schloss das Werk. Ähnliche Maschinen bauten Orenstein & Koppel, Henschel, Krauss und Borsig.
Eingesetzt wurden die Loks in Ziegeleien, Torfstichen, Steinbrüchen, Bergwerken, auf Baustellen und bei den Heeresfeldbahnen. Ab der Mitte des 20. Jahrhunderts verdrängten Lastwagen und Förderbänder das schmale Gleis. Erhalten blieben viele Maschinen in Museen: Das Frankfurter Feldbahnmuseum besitzt 21 Dampfloks, elf davon betriebsfähig, darunter die Jung-Lok Nummer 5 vom Typ Hilax aus dem Jahr 1941. Weitere Hilax stehen im Feldbahnmuseum Oekoven und bei der Waldeisenbahn Muskau.
Ein einzelnes Vorbildfahrzeug hat das LGB-Modell nicht. Der Hersteller beschreibt es als typische Feldbahnlok, wie sie auf vielen Klein- und Feldbahnen lief; die Beschriftung einer Ausführung verweist auf Jung Jungenthal. Im Fahrwerk sitzt ein kompakter Motorblock mit Antrieb auf beide Achsen, die Länge über Puffer beträgt 210 Millimeter. Angeboten wurde die Lok in mehreren Farbgebungen: als 20140, die auch als LGBchen gehandelt wird, grün als Industrielok 21140, schwarz als 22140, dazu 23140 sowie 24140 und 24141 in der Ausführung KJF.
Das Modell LGB 24140 „Feldbahn-Dampflok Nr. 1 KJF“ ist seit 2013 im Programm. Für Ersatzteile gilt die Teilebasis der Baugruppe Feldbahn-Dampflok (Jung-Bauart); maßgeblich ist die Explosionszeichnung der jeweiligen Lok.
Vorbildangaben nach Wikipedia (Feldbahn, Jung Typ HILAX, Arnold Jung Lokomotivfabrik) und dem Frankfurter Feldbahnmuseum · Modellangaben nach LGB/Märklin.
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