Ersatzteile für LGB E1 20300: Die beste Auswahl für Wartung und Reparatur
Finden Sie die passenden Ersatzteile für die LGB E1 20300. Tipps zu Getriebe, Radsätzen und Gehäuseteilen für Ihre Gartenbahn-Lokomotive.
Weiterlesen →Ein großer Teil der LGB-Ersatzteile ist über die Modellvarianten hinweg gleich. In der folgenden Übersicht finden Sie die Ersatz- und Verschleißteile der Reihe 2x95x und 2x96x – ÖBB 2095 –, die an mehrere Modelle passen:
Hinweis: Gehäuseteile, Dachaufbauten, Beschriftungen und modellspezifische Platinen finden Sie in der Unterkategorie der jeweiligen Lok.
Diese Ersatzteil-Kategorie umfasst sechs LGB-Modelle der ÖBB-Reihe 2095 aus den Jahren 1973 bis 2024. Welche Ersatzteile passen, hängt vom Modell ab – maßgeblich ist die Explosionszeichnung der jeweiligen Lok. Die Spalte „Zeichnung" führt zum Blatt, die Spalte „Teile" in die Unterkategorie mit den Ersatzteilen des Modells.
| Jahr | Artikel | Modell | Betriebsnummer | Ausstattung | Zeichnung | Teile |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2024 | LGB 22963 | ÖBB-Diesellok 2095.11 mit Sound | 2095.11 | mfx/DCC-Sound, neue Elektronik | Zeichnung (PDF) | Ersatzteile |
| 2006 | LGB 21950 | ÖBB-Diesellok 2095.06 | 2095.06 | DCC-Schnittstelle | – | Ersatzteile |
| 2000 | LGB 22962 | ÖBB-Diesellok 2095 004-4 mit Sound | 2095 004-4 | Sound, decoderfähig | Zeichnung (PDF) | Ersatzteile |
| 1995 | LGB 21962 | ÖBB-Diesellok 2095.05 mit Sound | 2095.05 | Sound | Zeichnung (PDF) | Ersatzteile |
| 1983 | LGB 2096S | ÖBB-Diesellok 2095.03 mit Sound | 2095.03 | Sound | Zeichnung (PDF) | Ersatzteile |
| 1973 | LGB 2095 | ÖBB-Diesellok 2095.11, erste Ausführung | 2095.11 | analog | Zeichnung (PDF) | Ersatzteile |
Für die 21950 von 2006 gibt es kein eigenes Blatt; sie greift auf den Stand der 22962 zurück. Das Blatt der ersten Ausführung gilt ausdrücklich auch für die 2096S – beide Loks teilen Fahrwerk und Antrieb.
Die universellen Verschleißteile – Motor, Haftreifen, Schleifschuhe, Getriebeteile, Radsätze und Kupplungen – stehen in dieser Ober-Kategorie direkt unter diesem Text. Gehäuseteile, Lampen, Beschriftungen und modellspezifische Platinen finden Sie in der Unterkategorie der jeweiligen Lok.
Österreich besaß ein weit verzweigtes Netz von Schmalspurbahnen mit 760 Millimetern Spurweite, der sogenannten bosnischen Spur. Dazu gehören die 1898 eröffnete Pinzgauer Lokalbahn von Zell am See nach Krimml mit knapp 53 Kilometern, die Waldviertler Schmalspurbahnen, die Mariazellerbahn, die Ybbstalbahn und die Bregenzerwaldbahn. Ende der 1950er Jahre wollten die Österreichischen Bundesbahnen den dortigen Dampfbetrieb durch Dieselloks ablösen.
Simmering-Graz-Pauker baute von 1958 bis 1962 in der Lokomotivfabrik Floridsdorf fünfzehn Maschinen des Werkstyps LDH 600s. Sie tragen die Nummern 2095.01 bis 2095.15, laufen auf zwei Drehgestellen und haben die Achsfolge B'B'. Ein Zwölfzylindermotor der Bauart SGP S 12a leistet 440 Kilowatt, also 600 PS, bei 1500 Umdrehungen in der Minute. Ein zweistufiges Voith-Turbogetriebe treibt die äußeren Radsätze an, die inneren folgen über Kuppelstangen. Die Lokomotive ist über Kupplung 10.400 Millimeter lang, wiegt rund 31 Tonnen, bringt 98 Kilonewton Anfahrzugkraft auf und fährt 60 km/h.
Im Betrieb ersetzten die Maschinen die Dampfloks und übernahmen Personen- wie Güterzüge. Ein Probeeinsatz auf der bulgarischen Rhodopenbahn zeigte, dass sie für die dortigen Anforderungen zu schwach waren. Mit den Strecken schrumpfte auch das Einsatzgebiet: Die Bregenzerwaldbahn wurde 1985 eingestellt, später folgte die Ybbstalbahn. Am 2. Juli 2005 wurden 2095.02 und 2095.03 bei einem Frontalzusammenstoß zerstört und anschließend verschrottet. Der planmäßige Einsatz konzentrierte sich zuletzt auf die Pinzgauer Lokalbahn, die Waldviertler Schmalspurbahnen und die Mariazellerbahn.
Für die ÖBB fahren die Loks heute nicht mehr. Die Salzburg AG setzt drei Maschinen als Vs 71 bis 73 auf der Pinzgauer Lokalbahn vor Güter- und Fahrradzügen ein; diese Strecke war nach dem Hochwasser von 2005 erst am 12. September 2010 wieder durchgehend bis Krimml befahrbar. Weitere Lokomotiven stehen bei der NÖVOG auf der Waldviertelbahn und der Mariazellerbahn sowie bei der Bregenzerwald-Museumsbahn im Einsatz. 2095.11 und 2095.14 kamen 2015 nach Rumänien und sind dort nicht betriebsfähig abgestellt.
LGB hat die 2095 seit 1973 im Programm; sie gehört damit zu den ältesten Konstruktionen der Firma. Die erste Ausführung erschien schlicht als 2095 und trug die Betriebsnummer 2095.11 der ÖBB in analoger Ausführung; sie blieb bis 1995 lieferbar. 1983 kam mit der 2096S die 2095.03 mit Sound dazu, technisch auf demselben Fahrwerk aufgebaut. Beide frühen Ausführungen sind in Sammlungen weit verbreitet und bilden bis heute die Grundlage dieser Baugruppe.
Bei den Ersatzteilen sind mehrere Konstruktionsstände zu unterscheiden. Für die Erstausführung gilt die Explosionszeichnung der Jahre 1973 bis 1993. Danach folgen die Stände von 1997 bis 1999 mit der 21962 als ÖBB 2095.05 mit Sound sowie von 2000 bis 2002 mit der 22962 als 2095 004-4, ebenfalls mit Sound und decoderfähig. Für beide jüngeren Gruppen gibt es eigene Explosionszeichnungen. Vor einer Bestellung sollte daher stets die Artikelnummer des vorliegenden Modells bestimmt und mit der passenden Zeichnung verglichen werden, da Motorblock, Elektronik und Gehäuseteile nicht durchgehend übereinstimmen.
Daneben sind drei weitere Nummern im Umlauf, die keine eigenen Modelle bezeichnen. Die 20950 und die 2095N stehen auf Ersatzteilblättern – im Fall der 20950 ist es dasselbe Blatt, das Lehmann für die 2095 und die 2096S herausgab. Die 20960 taucht nur als Kategorie-Nummer einer Händlerliste auf. Keine der drei Nummern steht im LGB-Buch oder in einer Preisliste, und ein Erscheinungsjahr ist für keine belegt; das Jahr 2000, das auf den beiden Blättern im Fuß steht, ist der Copyright-Vermerk eines Nachdrucks. Teile, die unter diesen Nummern geführt werden, gehören zu den älteren Ausführungen. 2006 folgte dann die 21950 als ÖBB 2095.06 mit DCC-Schnittstelle, die den Übergang von der Lehmann- zur Märklin-Zeit markiert.
Unter Märklin wurde die Reihe 2024 mit der 22963 neu aufgelegt, wieder als ÖBB 2095.11 und damit in der Beschriftung des Erstmodells von 1973. Diese Neuauflage hat einen mfx/DCC-Sounddecoder und eine vollständig neue Elektronik. Deren Bauteile sind gesondert zu prüfen, da sie mit den Platinen und Soundmodulen der älteren Sound-Ausführungen 2096S, 21962 und 22962 nicht austauschbar sind. Damit ist die 2095 seit über fünfzig Jahren nahezu durchgehend im LGB-Programm vertreten.
Vorbildangaben nach Wikipedia (ÖBB 2095, Pinzgauer Lokalbahn), austria-forum.org und eisenbahn.gerhard-obermayr.com · Modellangaben nach LGB/Märklin · Zeichnungen und Ersatzteillisten © Gebr. Märklin & Cie. GmbH
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