
ÖBB-Diesellok Reihe 2091 LGB 27520

DRG-Diesellok V 137 dieselelektrisch LGB 25522

Döllnitzbahn-Diesellok 199 031-6 Mogelin LGB 24520

ÖBB-Diesellok 2091 LGB 2x52x (ältere Modelle)
Gemeinsame Ersatz- und Verschleißteile der Reihe 2091
Alle sechs Modelle dieser Baugruppe teilen einen Konstruktionsstand: zwei Motoren, vier angetriebene Achsen, dasselbe B-Getriebe. Diese Teile passen deshalb an mehr als ein Modell:
- Motor mit kurzer Welle und Getriebemittelteil
- Getriebekasten, Lagerplatten und Antriebsachsen
- Schleifschuh mit Kohle und Kontaktdrähte
- Haftreifen und Radsatz mit Einstich
- Puffer, Kupplungshaken, -bügel und -stift
- Lokführer
- Schrauben und Beilagscheiben
Hinweis: Was nur zu einem Modell passt – Steckteile des Führerhauses, Lampen, Kessel und Batteriekasten, Achslagerblenden, Kupplungsträger – steht in der Kategorie dieses Modells oder in ÖBB-Diesellok 2091 LGB 2x52x (ältere Modelle).
Produkte
Zubehörset Treppen Diesellok Mogelin LGB 24520-M011
Zubehör Set Leitungen Diesellok Mogelin LGB 24520-M009
Set Puffer und Halter Diesellok Mogelin 24520-M010
Set-Griffstangen 12 teilig Diesellok Mogelin LGB 27520-M008
Set-Kessel, Batteriekasten Diesellok Mogelin LGB 27520-M014
Uni- Motor kurze Welle für LGB-Loks ML-Train
B-Getriebemittelteil Standard LGB 26391-M012
Schleifschuh mit Schleiferkohle - Wartungs-Set...
Kontaktdrähte für LGB B-Getriebe LGB 26391-M020
Antriebsachse schwarz B-Getriebe Radkranz Edelstahl Spur-G ML-Train
4 Stk. Haftreifen 37,5 mm ML-Train
Lokführer Dampflok stehend ML-Train
ÖBB 2091 / DRG V 137 – alle LGB-Modelle
Diese Ersatzteil-Kategorie umfasst 6 LGB-Modelle aus den Jahren 2001 bis 2015. Alle Modelle der Kategorie haben dieselbe Teilebasis – maßgeblich ist die Explosionszeichnung der jeweiligen Lok.
| Jahr | Artikel | Modell | Bahn / Betriebsnummer | Ausstattung | Unterlagen | Teile |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2015 | LGB 27520 | ÖBB-Diesellok Reihe 2091 letzte Ausführung der Reihe | ÖBB · 2091 | – | Zeichnung (PDF) Anleitung (PDF) | Ersatzteile |
| 2013 | LGB 25522 | DRG-Diesellok V 137 dieselelektrisch, 2 Bühler-Motoren, 4 angetriebene Achsen | DRG · V 137 | Decoder (MTS) | Zeichnung (PDF) Anleitung (PDF) | Ersatzteile |
| 2011 | LGB 24520 | Döllnitzbahn-Diesellok 199 031-6 Mogelin frühere ÖBB 2091.12, nach Sachsen umgespurt | DBG · 199 031-6 | – | Zeichnung (PDF) Anleitung (PDF) | Ersatzteile |
| 2005 | LGB 22522 | ÖBB-Diesellok 2091 Jahr nach dem Nummernschema geschätzt | ÖBB · 2091 | Decoder, Sound | Zeichnung (PDF) Blatt der 21522 | Ersatzteile |
| 2003 | LGB 21522 | ÖBB-Diesellok 2091 004-8 | ÖBB · 2091 004-8 | Sound | Zeichnung (PDF) Anleitung (PDF) | Ersatzteile |
| 2001 | LGB 20520 | ÖBB-Diesellok 2091.03 erste Ausführung, bis 2005 lieferbar | ÖBB · 2091.03 | – | Zeichnung (PDF) Anleitung (PDF) | Ersatzteile |
Das Vorbild: die ÖBB-Reihe 2091 und die DRG V 137
Österreich baute seine Schmalspurbahnen überwiegend mit 760 Millimetern Spurweite, der sogenannten Bosnaspur. Die Bundesbahnen Österreichs betrieben damit ein weit verzweigtes Netz, das von der Waldviertler Schmalspurbahn bis zur Bregenzerwaldbahn reichte. In den 1930er Jahren suchte die Verwaltung ein Fahrzeug, das leichte Züge ohne Dampflok führen konnte und zugleich das Reisegepäck mitnahm, damit ein eigener Packwagen entfiel. Schwach besetzte Züge ließen sich damit deutlich günstiger fahren.
Das Ergebnis war die Reihe 2041/s mit der Achsfolge 1'Bo1'. Den mechanischen Teil lieferte die Simmeringer Maschinen- und Waggonbaufabrik, den elektrischen die Österreichischen Siemens-Schuckert-Werke. Ein Achtzylinder-Dieselmotor mit 210 PS treibt einen Generator an, dieser speist die Fahrmotoren; ein mechanisches Getriebe entfällt damit. Die Traktionsleistung beträgt 130 Kilowatt, also 175 PS, die Höchstgeschwindigkeit 50 Stundenkilometer. Über Puffer misst die Lokomotive 10.800 Millimeter, das Dienstgewicht liegt je nach Bauserie zwischen 22,0 und 23,2 Tonnen. Hinter dem Führerstand liegt der Gepäckraum.
Sieben Maschinen entstanden 1936 und 1937 für die Bundesbahnen Österreichs. Fünf weitere folgten zwischen 1938 und 1940, sie waren bereits von der Deutschen Reichsbahn bestellt. In der Reichsbahnzeit liefen die Fahrzeuge als 137.332 bis 137.343; auf diese Bezeichnung geht der LGB-Name V 137 zurück. Ab 1953 führten die Österreichischen Bundesbahnen die Reihe als 2091.01 bis 2091.12. Als Gepäcktriebwagen dienten sie nur selten, meist zogen sie Güterzüge. Gefahren wurden sie auf allen Schmalspurstrecken der Bosnaspur außer der Steyrtalbahn und der Vellachtalbahn.
Sieben der zwölf Lokomotiven sind erhalten geblieben, mehrere davon betriebsfähig. Die 2091.02 und die 2091.09 fahren bei den Waldviertler Schmalspurbahnen, die 2091.03 gehört dem Club 760, die 2091.08 steht auf der Bregenzerwaldbahn im Einsatz und die 2091.11 beim Club Mh.6 auf der Mariazellerbahn. Zwei Maschinen kamen nach Sachsen: Die 2091.12 wurde auf 750 Millimeter umgespurt und ist seit Juli 2008 als 199 031 bei der Döllnitzbahn einsatzfähig, die 2091.10 folgte 2010 als 199 030. Damit ist die Reihe heute vor allem bei Museums- und Regionalbahnen zu sehen.
Die LGB-Modelle der 2091
LGB nahm die Reihe 2091 im Jahr 2000 ins Programm und damit spät im Vergleich zu den älteren Konstruktionen des Hauses. Den Anfang machte die 20520 als ÖBB 2091.03 in analoger Ausführung; sie war bis 2005 lieferbar und ist die am weitesten verbreitete Ausführung dieser Baugruppe. Das Modell misst 46 Zentimeter über Puffer, hat zwei Motoren und vier angetriebene Achsen; die Türen zu Führerstand und Gepäckraum lassen sich öffnen.
2003 folgte die 21522 als 2091 004-8 mit eingebautem Sound. Dazu gehört die 22522 in ÖBB-Ausführung mit Decoder und Sound, deren Erscheinungsjahr offen bleibt; das Nummernschema weist sie der Lehmann-Zeit zu. Alle Ausführungen dieser Baugruppe teilen einen Konstruktionsstand, sodass Motorblöcke, Radsätze, Gestänge und Gehäuseteile untereinander passen. Zu unterscheiden ist vor allem die Elektronik: Die analogen Modelle haben kein Soundmodul, während die Sound- und Digitalausführungen Platine und Lautsprecher besitzen. Für die Teilesuche sind deshalb neben der Artikelnummer immer die vorhandene Ausstattung und die Beschriftung zu prüfen.
Abseits der ÖBB erschienen zwei Themenmodelle. 2011 brachte LGB die 24520 in den Farben der Döllnitzbahn als 199 031-6 mit dem Namen Mogelin heraus, also das Modell zu jener Maschine, die als frühere 2091.12 umgespurt nach Sachsen kam. Von 2013 bis 2015 lief die 25522 als DRG V 137 in der Beschriftung der Reichsbahnzeit, ausgestattet mit Decoder für das Mehrzugsystem, zwei Bühler-Motoren und vier angetriebenen Achsen. Beide unterscheiden sich von den ÖBB-Modellen nur in Lackierung, Beschriftung und den zugehörigen Anschriftenteilen.
Unter Märklin blieb die Reihe nur kurz im Programm: Von 2015 bis 2017 war die 27520 wieder in ÖBB-Ausführung lieferbar, für die eine eigene Ersatzteilliste geführt wird. Eine spätere Neuauflage gab es bislang nicht. Wer heute Teile sucht, kann sich an den Unterlagen der 27520 orientieren, weil die älteren Ausführungen konstruktiv damit übereinstimmen; nur bei Elektronik, Beschriftung und Farbgebung ist nach der jeweiligen Artikelnummer vorzugehen.
Vorbildangaben nach Wikipedia (BBÖ 2041/s), eisenbahn.gerhard-obermayr.com und halling.at; Modellangaben nach LGB/Märklin.
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