LGB C-Getriebe mit Doppelzahnrad: Anleitung zum richtigen Einbau
Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Einbau von Doppelzahnrädern im LGB C-Getriebe. Tipps zu Motorenflanschen, Ersatzteilen und Montage-Fehlern.
Weiterlesen →Diese Kategorie führt die Teile der vier LGB-Modelle des LCE – Startset 70600, Zugset 70610, Intercity-Zugset 90950 und das Amtrak-Set 91950. Die Nummern 70600-Exxx und 90950-Exxx sagen, zu welchem Fahrzeug das Teil gehört; ein Ersatzteilblatt mit Bestellnummern gibt es für den Spielzeugzug nicht.
Gehäuse- und Getriebeteile der Triebköpfe sind größtenteils nicht mehr lieferbar. Die Modellübersicht steht unter den Produkten; weitere Triebwagen-Teile finden Sie in der Übersicht aller E-Lok-Ersatzteile.
Diese Ersatzteil-Kategorie umfasst 4 LGB-Modelle aus den Jahren 2001 bis 2006. Alle Modelle der Kategorie haben dieselbe Teilebasis – maßgeblich ist die Explosionszeichnung der jeweiligen Lok.
| Jahr | Artikel | Modell | Bahn / Betriebsnummer | Ausstattung | Teile |
|---|---|---|---|---|---|
| 2006 | LGB 70610 | LCE III 'München' Zugset Neuheit 2006 |
– | Set | auf dieser Seite |
| 2001 | LGB 70600 | LCE-3 Startset 230 V Anleitung 2001; 7-poliger Bühler-Motor; Nachrüstsatz 66095 |
– | Set-Lok (Startset), Analog | auf dieser Seite |
| – | LGB 90950 | LCE Intercity Zugset 3-teilig | – | Set | auf dieser Seite |
| – | LGB 91950 | Amtrak ABA High Speed Electric Train Set | Amtrak | Set | auf dieser Seite |
Der ICE 3 ist die dritte Generation der Hochgeschwindigkeitszüge der Deutschen Bahn. Seinen ersten Auftritt hatte er im Mai 2000 als Expo-Express zur Weltausstellung in Hannover. Gebaut wurde er für die Neubaustrecke Köln–Rhein/Main, die im August 2002 in Betrieb ging. Dort fährt er planmäßig 300 Stundenkilometer. Weitere Einsatzgebiete sind die Strecken Nürnberg–Ingolstadt und Erfurt–Halle/Leipzig.
Technisch brach der Zug mit dem bisherigen Konzept. Statt zweier Triebköpfe sitzt die Antriebstechnik verteilt unter dem Fußboden des ganzen Zuges. So nehmen alle acht Wagen Fahrgäste auf, und hinter dem Führerstand blieb Platz für den Lounge-Bereich mit Blick nach vorn. Ein Zug ist 200,84 Meter lang, läuft auf Normalspur und leistet rund 8000 Kilowatt. Zugelassen ist er für 330 Stundenkilometer.
Siemens und Bombardier lieferten 50 Einheiten der Baureihe 403 in zwei Serien: 37 Stück in den Jahren 2000 und 2001, weitere 13 in den Jahren 2005 und 2006. Dazu kamen 17 Mehrsystemzüge der Baureihe 406, gebaut von 1997 bis 2001, mit vier Stromsystemen und sechs Stromabnehmern; drei davon gehören NS International. Sie arbeiten unter 15 und 25 Kilovolt Wechselstrom sowie 1,5 und 3 Kilovolt Gleichstrom.
Ab November 2000 fuhren die Mehrsystemzüge nach Amsterdam, ab Dezember 2002 nach Belgien. Sechs Züge wurden für Frankreich umgerüstet und verkehrten ab Juni 2007 zwischen Frankfurt und Paris, dort mit 320 Stundenkilometern. Störungsfrei verlief der Betrieb nicht. Schotterflug beschädigte Bauteile unter dem Wagenboden, Kupplungen öffneten sich während der Fahrt, fehlerhafte Radsatzwellen drückten die Prüffristen zeitweise von 300.000 auf 30.000 Kilometer.
Die Baureihe 403 erhielt bis 2024 ein Redesign mit ETCS und blieb damit im Binnenverkehr im Einsatz. Die Mehrsystemzüge gaben den internationalen Verkehr im Juni 2024 an die neue Baureihe 408 ab; im März 2025 bot die Deutsche Bahn sie zum Verkauf an.
Der Zug erschien 2001 als dreiteiliges Startset 70600 für 230 Volt unter dem Fantasienamen LCE. Er ist kein maßstäbliches Abbild, sondern ein robustes, wetterfest gebautes Spielzeugmodell von rund 163 Zentimetern Länge. Die Anleitung nennt kein bestimmtes Vorbild, sondern spricht allgemein von Schnellbahnen; die Formgebung folgt erkennbar dem ICE 3. Die dreiteilige Grundgarnitur besteht aus zwei Endwagen und einem Mittelwagen. Ausgeliefert wurde das Startset analog.
Angetrieben wird allein der Triebkopf. In ihm sitzt ein siebenpoliger Bühler-Motor, der auf zwei Achsen arbeitet, während die übrigen Wagen antriebslos mitlaufen. Für die Ersatzteilsuche bedeutet das eine klare Trennung: Motor, Getriebe und Haftreifen betreffen ausschließlich den Triebkopf, während Drehgestelle, Kupplungen und Gehäuseteile der Mittel- und Endwagen über die Sets hinweg weitgehend gleich sind. Der Nachrüstsatz 66095 erhöht die Zugkraft und ergänzt die Stirnbeleuchtung. Wer ein gebrauchtes Set ergänzt, prüft deshalb zuerst, ob das gesuchte Teil zum Triebkopf oder zu einem der Wagen gehört.
Neben dem Startset gab es mehrere Zugsets. 2006 erschien als Neuheit das Zugset 70610 als LCE III München. Unter der Nummer 90950 wurde ein dreiteiliges LCE-Intercity-Zugset geführt, unter 91950 eine amerikanische Ausführung als Amtrak ABA High Speed Electric Train Set. Die Erscheinungsjahre dieser beiden Sets sind nicht belegt und bleiben offen; nach Angaben aus Sammlerkreisen ist die Amtrak-Ausführung mit dem LCE baugleich, eine Bestätigung des Herstellers liegt dazu nicht vor. Die Setnummer allein genügt bei der Teilesuche nicht, weil sich viele Teile auf die einzelnen Fahrzeuge des Zuges beziehen.
2012 kam der Zug mit Beschriftung der Deutschen Bahn als ICE 3 MF unter der Artikelnummer 90610 heraus. Mit den beiden zusätzlichen Mittelwagen 93611 und 93612 lässt er sich auf fünf Teile verlängern. Ob und in welcher Form der Zug derzeit bei Märklin geführt wird, ist nicht belegt. Da alle Ausführungen auf derselben Konstruktion beruhen, passen die meisten Teile über die Sets hinweg. Der Nachrüstsatz und die beiden Mittelwagen bleiben die naheliegenden Ergänzungen für ältere Garnituren.
Der LCE ist ein Spielzeugmodell, kein maßstäbliches Modell: ein Ersatzteilblatt mit Bestellnummern und eine Explosionszeichnung gibt es dafür nicht. Das einzige Dokument ist die Anleitung von 2001 als PDF. Die Teile tragen zwei Nummernkreise – 70600-Exxx für Triebkopf und Mittelwagen des Startsets und 90950-Exxx für die Wagen des dreiteiligen Zugsets. Die Ziffern hinter dem E sind die Teilenummer aus der Lehmann-Liste, nicht die Position einer Zeichnung.
Die Kategorie führt 66 Artikel, 52 davon eigene Teile des LCE. Gut versorgt sind die Teile, die am Spielzeugzug tatsächlich kaputtgehen:
Gehäuse, Getriebekästen und Drehgestellrahmen der Triebköpfe sind dagegen überwiegend nicht mehr lieferbar; sie stehen in der Kategorie, werden aber ohne Bestand nicht angezeigt.
Neben den Originalteilen von LGB führen wir Teile der Marke ML-Train. Märklin liefert die Originale weiter; ML-Train hat viele Verschleißteile durch eigene Produkte ersetzt – Schleifkontakte, Haftreifen, Zahnräder, Kupplungsteile, Lampengläser. Bei gleicher Qualität ist der Preis günstiger, deshalb steht in dieser Kategorie manches Teil von ML-Train.
Vorbildangaben nach Wikipedia (DB-Baureihe 403, DB-Baureihe 406), hochgeschwindigkeitszuege.com und traintrackapp.de · Modellangaben nach LGB/Märklin und der Anleitung zum Set 70600
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